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Segeberg Wassernetz im Lohsacker Weg wird saniert
Lokales Segeberg Wassernetz im Lohsacker Weg wird saniert
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21:16 30.03.2016
„Dass Leitungen in Sand gelegt werden sollten, damit hat sich früher niemand aufgehalten.“ Bürgermeister Kurt Böttger.

Noch steht der Baucontainer vor der Tür, doch wie die neue Wohnung hinter dem Dorfgemeinschaftshaus in Wakendorf I einmal aussehen soll, begeistert die Gemeindevertreter, die sich am Dienstag vor ihrer Sitzung selbst ein Bild von den Umbauarbeiten gemacht haben.

Zimmermeister Jan Broers ist derzeit dabei, das alte Sportlerheim nach den Plänen seiner Tochter Sina zu einem neuen Heim für eine Asylbewerber-Familie umzubauen. Die neue Wohnung hat bereits einen separaten Eingang erhalten. Aus den Umkleidekabinen werden zwei Schlafräume, aus den Duschen wird ein Badezimmer und aus der Kabine der Heimmannschaft ein 17,5 Quadratmeter großer Aufenthaltsraum.

Eine Küche komplettiert die Wohnung, die ab Mitte April bezugsfertig sein soll.

Umgebaut wird bald auch am Lohsacker Weg. In jüngster Vergangenheit ist es dort immer wieder zu Rohrbrüchen an der Ende der 1960er Jahre gebauten Trinkwasserversorgung gekommen. Allein dreimal war der Lohsacker Weg betroffen. Vor zwei Wochen hatten gleich zwei Rohrbrüche am Dorfkrug die ganze Umgebung unter Wasser gesetzt. „Das Netz ist einfachste Ausführung. Dass Leitungen in Sand gelegt werden sollten, damit hat sich früher niemand aufgehalten“, sagte Bürgermeister Kurt Böttger.

Mehrere Wochen sollen die Bauarbeiten am Lohsacker Weg dauern, der zeitweise nicht mit Autos befahren werden kann. Auch die unmittelbaren Anwohner werden dann ihren fahrbaren Untersatz an anderer Stelle im Dorf abstellen müssen. In etwa zwei Wochen sollen die Anwohner in einer Einwohnerversammlung über die detaillierte Planung sowie Einschränkungen während der Bauzeit informiert werden.

Eine weitere Baumaßnahme läuft bereits in Wakendorf I. Auch davon ist der Lohsacker Weg betroffen, allerdings nur der Gehweg. Die bisherige Teerdecke musste für die Verlegung der Glasfaserkabel auf einer Breite von 60 Zentimetern aufgerissen werden. Nach den Bauarbeiten sollte der Streifen ohne Kosten für die Gemeinde wieder neu geteert werden. „Flickkram“ aber war nicht im Sinne von Kurt Böttger und seinen Gemeindevertretern. Stattdessen einigten sie sich mit der bauausführenden Firma darauf, dass diese die komplette Teerschicht der Gehwege im Lohsacker Weg und in der Bahrenhofer Straße entfernt und entsorgt. Auch Druckprüfungen führt die Firma aus. Statt als Flickenteppich sollen die Gehwege jetzt mit dem rotbraunen Pflaster, das im ganzen Dorf verlegt ist, gepflastert werden. Den Auftrag dafür vergaben die Gemeindevertreter an Tobias Haacks aus Damsdorf, der bislang alle Gehwege in Wakendorf I gepflastert hat. Die Kosten: 32000 Euro.

Jetzt hofft die Gemeinde, dass die schmucken Gehwege nicht gleich als Hundetoilette missbraucht werden. Über Häufchen von Vierbeinern hatten sich nämlich auch die Beschwerden gehäuft. Die Gemeinde konterte mit der Abfrage der gemeldeten Hunde. 62 Tiere kamen dabei zutage. „Da fehlen aber noch ein paar“, sagte Gemeindevertreter Jürgen Meynerts. Die Hundehalter sollen nun angeschrieben werden.

LN

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