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Wassersportfreunde gehen mit neuem Vorstand in die Saison

Wittenborn Wassersportfreunde gehen mit neuem Vorstand in die Saison

Der Wassersportverein in Wittenborn hat sich neu aufgestellt — Die Anlage ist startklar, und im Mai sollen die Boote wieder ins Wasser — Noch sind einige Liegeplätze frei.

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Der WSW hat einen neuen Vorstand mit der Vorsitzenden Anja Walther, Stellvertreter Alfred Kzionska (2. v. l.) und Marc Knüppel ( 5. v. l.)

Wittenborn. Die Slipanlage ist entkrautet, die Stege der Bootsanleger unter Hochdruck gewienert, und auch sonst ist das Gelände der Wassersportfreunde Wittenborn (WSW) gründlich klariert. Alle haben mit angepackt, zumindest die meisten derjenigen, die auch sonst aktiv im Verein mitmischen. Um die 60 Leute seien das wohl, schätzt Alfred Kzionska.

LN-Bild

Der Wassersportverein in Wittenborn hat sich neu aufgestellt — Die Anlage ist startklar, und im Mai sollen die Boote wieder ins Wasser — Noch sind einige Liegeplätze frei.

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„Mit neuem Vorstand hoffen wir auf ruhiges Fahrwasser.“ Anja Walther,

WSW-Vorsitzende

Der Wahlstedter ist der neue stellvertretende Vorsitzende im WSW, dessen Vorstand komplett neu aufgestellt wurde. Es habe Meinungsverschiedenheiten im alten Gremium gegeben, man habe sich nicht mehr vertragen, hält Anja Walther, die neue Vereinsvorsitzende, sich zu den genauen Gründen bedeckt. „Darum habe ich mich auch spontan zur Wahl gestellt. Es gab den unbedingten Willen, die Unruhe rauszuholen“, so die 43-Jährige. „Die Lage hat sich mittlerweile entspannt. Wir hoffen auch für die Zukunft auf ruhiges Fahrwasser.“

Eigentlich ist die Högersdorferin bisher eher passives Mitglied gewesen. Sie fahre mit, wenn ihr Mann über den Mözener See schippert, um zu angeln. Ihr zur Seite im geschäftsführenden Vorstand steht neben dem 65-Jährigen Kzionska auch Marc Knüppel (34) aus Wittenborn als Schriftführer und Kassenwart in Personalunion.

Das Vereinsleben im WSW ist vielseitig: „Segler, Kanuten, Ruderbootfahrer sind herzlich willkommen “, rührt Anja Walther die Werbetrommel für potenzielle neue Vereinsmitglieder. Acht freie Liegeplätze stünden für engagierte Wassersportler bereit, ergänzt sie. „Surfer haben wir hier zwar nicht, aber warum nicht. Ich weiß allerdings nicht, ob sich der See dafür eignet.“

Motorboote sind auf dem Mözener See nicht erlaubt, hier gilt Muskelkraft. Das habe jedoch auch dazu geführt, dass die im Angelsport aktiven Mitglieder weniger geworden seien, wie Alfred Kzionska berichtet: „Manche von uns schaffen das in ihrem Alter nicht mehr, es ist einfach zu anstrengend. Die einzige Alternative für sie ist das Angeln vom Ufer aus.“ Leise und umweltschonende Elektromotoren als geeignete Alternative zu etablieren, seien bisher gescheitert. Die Fischereigenossenschaft Mözener See lehne es trotz der Überredungsversuche ab, bedauert Kzionska. Sie ist die Eigentümer des 131 Hektar großen Gewässers, an dem die Gemeinden Kükels, Mözen und Wittenborn liegen. Kzionska: „Dabei machen diese Motoren weder Lärm, noch verursachen sie Verschmutzung. Wir bleiben da am Ball.“

Die meisten WSW-Mitglieder sind Petrijünger. Geangelt wird in dem sehr nährstoffreichen See auf Hecht, Rotauge, Brassen und Aale. Und das sehr erfolgreich, wie am Beispiel von Herbert Schupetta zu sehen ist. Der Wahlstedter ist aktueller Träger der Vereins-Königskette. 15 Kilogramm Brassen haben ihm die eingebracht.

Dennoch ist der Mözener See, wie die regelmäßige Algenblüte im Sommer zeigt, in keinem guten ökologischen Zustand. Der Grund ist ein hoher Phosphatgehalt, der durch Eintrag aus der Landwirtschaft entstehe, so Experten. Eine Arbeitsgruppe ist derzeit dabei, geeignete Maßnahmen auszuloten, um die Seequalität — wie von der EU gefordert — deutlich zu verbessern.

Sport und Vergnügen

122 Mitglieder hat der Verein Wassersportfreunde Wittenborn (WSW). Darunter mit neun Jugendlichen eine gute Nachwuchsgruppe. 75 Liegeplätze für Segel- und Ruderboote gehören zum Club. Neben Angeln und anderen Wassersportarten kommt man hier auch zum Grillen und zu Spielenachmittagen zusammen. Mehr Infos vor Ort am Schwarzen Brett. Das Gelände ist über den Campingplatz „Weißer Brunnen“ erreichbar. hil

Von Heike Hiltrop

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