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Segeberg Weiter warten auf Winnetou
Lokales Segeberg Weiter warten auf Winnetou
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00:00 12.10.2012
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Segeberg

„Wir führen zurzeit viele Gespräche für die Besetzung der Winnetou-Rolle. Sobald wir eine Entscheidung getroffen haben, werden wir das natürlich mitteilen. Wir hoffen, dass das entweder noch in diesem Jahr oder Anfang des nächsten Jahres der Fall sein wird“, vertröstete gestern Ute Thienel, Geschäftsführerin der Karl-May-Spiele, per Mail.Das bange Warten der Fan-Gemeinde ist verständlich. Hat man den Publikumsliebling Sander weggeschickt, ohne einen mindestens gleichwertigen Ersatz in der Hinterhand zu haben? Es wird auch befürchtet, dass die Karl-May-Spiele in den kommenden Jahren mit weniger Geld auskommen müssen, weil der jahrelang praktizierte lukrative steuerliche Querverbund mit den Defizitbringern der Mittelzentrumsholding nicht mehr funktioniert, und die Theatergewaltigen ihre Gewinne jetzt komplett versteuern müssen. Reicht das Geld jetzt nur noch für einen Winnetou-Billig-Mimen?Das weist Schönfeld kategorisch zurück. „Wir werden das, was wir jetzt an Steuern zahlen, nicht den Künstlern an Gage abziehen oder unsere Auswahl einschränken.“ Schönfeld betont, dass weiterhin hochqualifizierte, populäre Schauspieler an den Bad Segeberger Kalkberg kommen werden. „Wir werden eine ganz tolle Besetzung präsentieren“, verspricht er. Die Kalkberg GmbH werde durch die künftige Versteuerung des Gewinns keinen Schaden haben. Wenn die Kalkberg GmbH in guten Jahren eine Million Euro Gewinn einfahre, müssen davon jetzt eben 300 000 Euro als Steuern gezahlt werden. Leidtragende seien nicht die Spiele, also Winnetou, Old Shatterhand und Co., sondern allein die Stadt Bad Segeberg. Die hatte jedes Jahr mit einem dicken Zuschuss rechnen können. Jetzt sei klar, dass je mehr Schatzgelder überbleiben, desto mehr Steuern gezahlt werden müssen.Schönfeld kritisiert seinen Vorvorgänger. Der habe damals eine klare Warnung der Finanzbehörden nicht beachtet. Die Stadt habe sich so „zehn Jahre lang eine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit vorgegaukelt, die sie nicht mehr hat.“ Davon unberührt seien aber die Bad Segeberger Karl-May-Spiele wirtschaftlich gesund und proper wie eh und je. Zum Ende des Jahres möchte er die Kalkberg GmbH aus der Mittelzentrumsholding (MZH) wieder ganz herauslösen.

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