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Segeberg Weltweit berühmt: der Rathaus-Hirsch
Lokales Segeberg Weltweit berühmt: der Rathaus-Hirsch
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22:10 21.06.2013
NDR-Redakteur Thomas Kahlcke legt den roten Vorhang für das „Fundstück“ zurecht, unten wartet Kamerafrau Yoko-Nina Derrik auf weitere Anweisungen. Quelle: Fotos: Kronlage
Bad Segeberg

Er ist schon ein außergewöhnliches Museumsexponat: Mit seinen 32 Geweihenden steht der Segeberger Rathaus- Hirsch an zehntgrößter Stelle weltweit, auch wenn es sich hier nur um einen Schädel mit Geweihstangen handelt. Doch dahinter steht eine wechselvolle Geschichte. Und die wird der NDR kommenden Dienstag im Schleswig-Holstein-Magazin vorstellen. Der Beitrag dauert maximal dreieinhalb Minuten, die Vorbereitungen dazu sind allerdings recht aufwendig. „Wir waren vorher schon im Stadtarchiv, haben Unterlagen eingesehen und fahren später noch mal zur Fundstelle“, schilderte NDR-Redakteur Thomas Kahlcke (53). Gestern Mittag im Museum besprach er mit Kamerafrau Yoko-Nina Derrik technische Details. Mit dabei: der lange rote Vorhang, der in der Sequenz gaaanz langsam von dem „Fundstück“ heruntergezogen wird.

Museumsleiter Nils Hinrichsen ist stolz auf das Geweih, zum einen bietet es einen stattlichen Anblick, zum zweiten wegen der besonderen Geschichte, die dahinter steht. Und die er auch gern erzählt.

Das Geweiht tauchte (wie bereits von den LN berichtet) im Jahr 1886 buchstäblich aus dem Großen Segeberger See auf, ein Fischer entdeckte es. „Das Skelett müsste noch in dem Schlamm stecken, doch der ist stellenweise bis zu sechs Meter tief“, erzählte Hinrichsen. Das ausladende Geweih mit den 32 Enden lässt auf eine gewaltige Körpergröße schließen, für einen Hirsch auch damals ungewöhnlich. „Er hatte etwa Elchgröße“, vermutete Hinrichsen. Früher hing das Stangengeweih im Rathaus — zwölf Bürgermeister hat es erlebt — 1984 wechselte es ins Museum. urs NDR, Schleswig-Holstein-Magazin, 26. Juni, 19.30 Uhr, „Fundstücke“

LN

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