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Segeberg Weniger Influenza-Infektionen im Kreis Segeberg
Lokales Segeberg Weniger Influenza-Infektionen im Kreis Segeberg
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18:24 13.06.2016

Die letzte Grippesaison fiel in Schleswig-Holstein schwerer als in der Saison zuvor und schwerer als im Bundesdurchschnitt aus. Das teilt die Krankenkasse IKK classic mit. Demnach wurden im nördlichsten Bundesland von Oktober 2015 bis Ende April 2016 insgesamt 2298 Influenza-Infektionen gemeldet. 2014/ 2015 gab es im gleichen Zeitraum 1860 registrierte Fälle. Das ist eine Steigerung von über 23 Prozent. In der gesamten Bundesrepublik sind dagegen die gemeldeten Influenza-Fälle von 88522 (Saison 2014/2015) um 13,45 Prozent auf 76

614 (Saison 2015/2016) gesunken. Gute Nachricht für den Kreis Segeberg: Auch hier wurden weniger Infektionen festgestellt, bei 144 Personen wurde der Influenzavirus diagnostiziert. In der Grippesaison 2014/2015 wurden 154 Fälle gemeldet. Die IKK classic bezieht sich bei den Angaben auf Zahlen aus der Gesundheitsdatenbank des Robert-Koch-Instituts, das im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums infektionsepidemiologische Daten zur Überwachung der Situation übertragbarer Krankheiten in Deutschland erfasst und zusammenführt.

Grippe ist eine akute Erkrankung der Atemwege. Ausgelöst wird die stark ansteckende Krankheit durch Viren. Beim Niesen, Husten oder Sprechen gelangen winzige, virushaltige Tröpfchen von Erkrankten in die Luft und können von anderen Menschen in der Nähe eingeatmet werden. Die Erreger haften auch an Händen und Gegenständen, die von Infizierten angefasst wurden. Über den Kontakt mit Schleimhäuten in Mund und Nase können sie dann in den Körper eindringen und krank machen.

Die Inkubationszeit, also die Zeit von der Infektion bis zum Ausbruch der ersten Krankheitsanzeichen, beträgt bei der Grippe ein bis zwei Tage. Meist beginnt die Influenza aus heiterem Himmel.

Typische Symptome sind plötzliches Fieber, trockener Husten, Gelenk- und Muskelschmerzen, heftige Kopfschmerzen, Schüttelfrost, Schweißausbrüche und Appetitlosigkeit. Häufig kommen auch Licht- und Geräuschempfindlichkeit hinzu. Schutz vor Ansteckung mit dem Influenza-Virus bietet – neben gewissenhafter Handhygiene – eine Impfung. Sie wird besonders Menschen über 60 Jahren, Schwangeren, medizinischem Personal und Patienten mit chronischen Erkrankungen empfohlen.

LN

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