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Segeberg Weniger Strahlenbelastung bei Röntgenuntersuchungen
Lokales Segeberg Weniger Strahlenbelastung bei Röntgenuntersuchungen
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20:26 14.03.2016
Der Chefarzt der Klinik für Radiologie und Neuroradiologie, Dr. Christian Gäbel, mit einer Detektorplatte. Quelle: hfr

Rund 300000 Euro haben die Segeberger Kliniken in neue Technik beim Röntgen investiert. Das hat das Unternehmen gestern mitgeteilt.

Demnach wurden die Röntgenaufnahmen in Bad Segeberg bislang auf Speicherfolienkassetten belichtet, die von einem Lesegerät für den Computer digital ausgelesen wurden. Bei der neuen Detektortechnik sollen die Röntgenaufnahmen direkt nach der Anfertigung volldigital von der Röntgenanlage in das digitale Krankenhausarchiv gesendet und der jeweiligen Patientenakte unmittelbar zugeordnet werden, so dass der Arzt noch während der Diagnostik auf die Bilder zugreifen kann. Die Vorteile laut Segeberger Kliniken: höhere Bildqualität bei einer verringerten Strahlendosis für den Patienten. Grund für die verbesserte Bildschärfe bei reduzierter Strahlung sind hocheffiziente Cäsium-Jodid- Szintillatoren in den rund drei Kilogramm schweren Detektoren. Dabei verbrauchen die Lithium-Ion Kondensatoren weniger Strom und müssen im Gegensatz zu herkömmlichen Akkus nicht ersetzt werden.

Durch Reduzierung der Wartungs- und Folgekosten ist laut Segeberger Kliniken zu erwarten, dass sich die Investitionskosten in sechs Jahren amortisieren.

In der Segeberger Kliniken Gruppe werden nach Firmenangaben an den verschiedenen Klinikstandorten jährlich über 50000 Röntgenaufnahmen vorgenommen.

LN

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