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Segeberg Wensiner kürten Peter Rüder zum Ehrenbürgermeister
Lokales Segeberg Wensiner kürten Peter Rüder zum Ehrenbürgermeister
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20:30 28.01.2016
Zur Ernennungsurkunde überreichte Bürgermeister Jörg Buthmann (r.) einen Schlemmerkorb an Peter und Erika Rüder.

Der Garbeker Bürgermeister Hans Mahnke war das große Vorbild von Peter Rüder. Ihn hat er verehrt und viel von ihm an- und mitgenommen. Am Mittwoch wurde Rüder selbst, der 17 Jahre bis 2003 an der Spitze der Gemeinde stand, zum Ehrenbürgermeister ernannt.

Sein 80. Geburtstag am 2. November des vergangenen Jahres hatte den Anlass für diesen Beschluss der Gemeindevertretung gegeben, der jetzt in die Tat umgesetzt wurde. Damit würdigen die Kommunalpolitiker das Engagement eines Mannes, der mehr als 30 Jahre lang Gemeindevertreter war und der sein Dorf maßgeblich geprägt hat. In seiner Amtszeit als Bürgermeister entstanden die Klärteiche und das Haus der Gemeinde. Aber Peter Rüder wusste sich auch zu wehren und verhinderte eine Mülldeponie auf Gemeindegebiet.

„Du bist überall mit Herzblut dabei gewesen und hast 33 Jahre Gemeindepolitik gemacht. Das soll Dir erst einmal einer nachmachen“, sagte der amtierende Bürgermeister Jörg Buthmann bei der Verleihung der Urkunde für den neuen Ehrenbürgermeister.

Peter Rüder bedankte sich nicht nur bei der Gemeinde, sondern vor allem bei seiner Frau Erika: „Ohne unsere Frauen wären wir nicht das, was wir geworden sind. Meine Frau hat mir immer zur Seite gestanden, und nach den Sitzungen, wenn man noch einmal ein Wort loswerden musste, hatte sie immer ein offenes Ohr für mich.“ Die Verleihung der Ehrenbürgerwürde sei für ihn eine große Freude. Rüder:

„Ich habe die Gemeinde mit Liebe und Wohlgefallen geführt. Das hat mir immer Spaß gemacht.“

Claus Taube wurde nach der Wahl der Feuerwehr Wensin auch von der Gemeindevertretung in seinem Amt bestätigt. Sein Vorgänger Sven Wardin wurde dafür aus seinem Amt verabschiedet. In seinem Bericht teilte Jörg Buthmann mit, dass die 285 Bäume auf Gemeindegebiet kontrolliert worden seien. Acht Bäume müssen gefällt werden, sieben benötigen eine Extra-Kontrolle. Fünf weitere sollen von einem zusätzlichen Baum-Gutachter unter die Lupe genommen werden. Die Kosten für alle Maßnahmen: 100 000 Euro.

Bauliche Veränderungen sind für den Teil der Alten Schule erforderlich, in die die Polizeistation einziehen soll. Im nicht öffentlichen Teil beschlossen die Gemeindevertreter, einen Architekten zu beauftragen, der sich dann auch den baulichen Veränderungen am Feuerwehrgerätehaus widmen soll.

pd

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