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Werbung in eigener Sache mit Wildbret und Jagdhörnern

Bad Segeberg Werbung in eigener Sache mit Wildbret und Jagdhörnern

Gastronomen werben auf der Grünen Woche in Berlin für den Kreis Segeberg.

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Werden auf der Grünen Woche in Berlin Werbung für den Kreis Segeberg machen: Lutz Frank (v.l. ), Andre Hoffmann, Kock-Azubi Mike Husner und Sandra Sick.

Quelle: Petra Dreu

Bad Segeberg. Die Internationale Grüne Woche in Berlin vom 15. bis 24. Januar ist die größte Ernährungsmesse der Welt. Am ersten Wochenende werden in Halle 22a dabei Segeberger den Ton angeben. Erstmals werden in der Schleswig-Holstein-Halle dann nicht nur das Rauschen der Meere und Kreischen der Möwen zu hören sein, sondern die Jagdhornbläser aus Seedorf und Umgebung sorgen für den passenden musikalischen Rahmen, wenn das Küchenteam der Seedorfer Turmschänke und des Segeberger Ihlsee-Restaurants Wildbret „Hubertus“ zubereiten.

Lutz Frank, Vorsitzender des Dehoga-Kreisverbandes, schwärmt, als er von der Grünen Woche erzählt, zu der er und die Mitglieder des Fremdenverkehrsvereins Bad Segeberg und Umgebung schon seit vielen Jahren fahren. „Am ersten Wochenende ist alles unterwegs, was Rang und Namen hat“, weiß der Dehoga-Chef, der den Messebesuchern am Sonntag Lust auf Bad Segeberg und seine Umgebung machen möchte.

Das wird zum einen am Stand geschehen, wo Sandra Sick, Vorsitzende des Fremdenverkehrsvereins, und ihr Team in original Cowboy- und Indianerkostümen vom Kalkberg die Gäste in Empfang nehmen. Sie weisen die Besucher auf alles Sehenswerte, von den Karl-May-Spielen über Noctalis bis zum Erlebniswald Trappenkamp, und auf die touristischen Schönheiten hin. Außerdem verteilen sie das Ferienland-Magazin, das sich laut Lutz Frank zu „100 Prozent sehen lassen kann“. Ein Gewinnspiel mit Gutscheinen für Hotels, Karl-May und Noctalis sowie Stirnbänder mit bunten Federn für die Kinder sollen dabei für die nötige Aufmerksamkeit sorgen.

Für noch mehr Aufmerksamkeit in der Schleswig-Holstein-Halle sorgt die offene Showküche. Auf ihr haben die Dehoga-Kreisverbände die Möglichkeit, sich und ihre Region zu präsentieren. „Wir sind am Sonntag, 16. Januar, dran“, so Lutz Frank mit Vorfreude. Dann will Daniel Wilhelm, Koch der Turmschänke in Seedorf, seine Kreativität offenbaren und Wildbret servieren. Unterstützt wird er dabei von Mike Husner (18), Koch-Azubi im Ihlsee-Restaurant im zweiten Lehrjahr. „Wir nutzen die Grüne Woche, um darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig es für das Hotel- und Gaststättengewerbe ist, junge Leute auszubilden“, erklärt Lutz Frank, der selbst zum 15. Mal dabei ist.

Wer daran interessiert ist, das große Angebot ebenfalls kennenzulernen, dem rät Frank dazu, Zeit mitzubringen. „Für uns Provinzler ist die Grüne Woche eine Herausforderung. An einem Tag ist das unmöglich zu schaffen. Das Messegelände ist so groß geworden, es ist ein Stadtteil für sich“, erzählt er und freut sich, dass die 32 Jagdhornbläser aus Seedorf am Sonnabend und Sonntag dabei sein werden, um das Team zu unterstützen.

Ob der Einsatz Früchte trägt, ist allerdings schwer zu sagen. „Man muss sich einfach sehen lassen und für die Region werben. Irgendwann erinnern sich die Leute daran, wie schön der Kreis Segeberg ist“, sagt Sandra Sick. Lutz Frank hört es von seinen Gästen schon seit vielen Jahren: „Wenn sie abreisen und für das nächste Jahr buchen, sagen sie so oft: Ihr wisst gar nicht, wie schön Ihr es hier habt.“

Partnerland ist diesmal Marokko

1926 hatte die Internationale Grüne Woche in Berlin als Ausstellung für die Ernährungs— und Landwirtschaft Premiere und feiert somit ihren 90.
Geburtstag. Mit Unterbrechung durch die Kriegsjahre findet sie vom 15. bis 24. Januar zum 81.
Mal statt.



In diesem Jahr sind 1600 Aussteller dabei, die auf dem riesigen Messegelände verteilt sind. Diesjähriges Partnerland ist Marokko, das die Besucher in die Welt von „1000 und eine Nacht“
entführen will. Da das Angebot so groß ist, kann es nahezu unmöglich an nur einem Tag erkundet werden. Die Organisatoren haben extra nach Themen geordnete Touren zusammengestellt, die wie alle weiteren Infos im Internet unter www.gruenewoche.de zu finden sind. Die Tageskarte kostet 14 Euro, Familienkarten 29 Euro, Dauerkarten gibt es für 42 Euro. pd

Petra Dreu

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