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Wie Erfolgsgeschichten an unseren Schulen passieren

Bad Segeberg Wie Erfolgsgeschichten an unseren Schulen passieren

An der Gemeinschaftsschule am Burgfeld bleiben trotz neuer Daz-Zentren im Kreis 100 Flüchtlingskinder – Eine Lehrer-Planstelle zu Schuljahresbeginn noch nicht besetzt.

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Schade, dass die Ferien vorbei sind. Da tröstet Jana und Ben die Shopping-Tour bei Schultaschen im Geschäft von Leder Böttger.

Quelle: Glombik

Bad Segeberg. . Der Kreis Segeberg muss sich nicht über sinkende Schülerzahlen sorgen. Im Gegenteil. Die Zahl der neuen Erstklässler ist angestiegen. Auch in der weiterführenden Schule, der Gemeinschaftsschule am Burgfeld brummt es, wird es sogar eng. Über 50 Lehrer, 878 Schüler. „Eine Planstelle fehlt uns noch leider, die konnten wir bislang noch nicht besetzen“, erklärt Schulleiter Bernd Falkenhagen auf Nachfrage der LN. Ansonsten gehe man gut vorbereitet ins neue Schuljahr.

LN-Bild

An der Gemeinschaftsschule am Burgfeld bleiben trotz neuer Daz-Zentren im Kreis 100 Flüchtlingskinder – Eine Lehrer-Planstelle zu Schuljahresbeginn noch nicht besetzt.

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„Es gibt zu wenige ausgebildete Lehrer“, meint Schulleiter Bernd Falkenhagen. „Wir müssen uns jetzt auch mal mit angelernten Kräften behelfen.“ Wichtig sei, den Unterrichtsbetrieb aufrecht zu erhalten. Trotz fehlender Stelle könne er aber auch im Daz-Bereich (Deutsch als Zweitsprache) den Unterricht gewährleisten. In der Hoch-Zeit hatte die Gemeinschaftsschule am Burgfeld im vergangenen Jahr noch 150 Flüchtlingskinder als Daz-Schüler. Falkenhagen: „Wir haben jetzt welche nach Trappenkamp, Wahlstedt, Nahe und auch an die Dahlmannschule geschickt – trotzdem haben wir immer noch rund 100 Daz-Schüler.“

Auch Fünftklässler habe die Schule reichlich. Fünfzügig sei der jüngste Jahrgang jetzt. Und in der Eingangsphase der Oberstufe, dem elften Jahrgang, rechnet Falkenhagen jetzt mit 55 Schülern. „Wir sind damit sehr zufrieden“, die Oberstufe gewinne immer mehr an Akzeptanz. Es habe sich trotz aller Kritik herausgestellt, dass das Angebot angenommen werde.

Überhaupt sei durch mehr Anstrengungen der öffentlichen Hand das schulische Angebot besser geworden. So habe Falkenhagen ausgerechnet, dass die Unterrichtsstunden für Schüler an Gemeinschaftschulen in vergangenen Jahren deutlich erhöht worden sind. Dazu komme das Angebot der Offenen Ganztagsschule. Falkenhagen: „Wir können nicht immer nur mehr fordern.“

Die Strukturen wurden geändert: Früher meuterten Realschule und Hauptschule immer darüber, wenn jedes Schuljahr durch Schrägversetzungen zwischen den Schulen die Klassen immer neu zusammengewürfelt wurden. Jetzt sollen Schrägversetzungen vom Gymnasium nur nach Klasse sechs, also der Orientierungsstufe erfolgen. Trotzdem gebe es Anfragen, ob man diesen oder jenen Schüler wegen schwacher Leistungen aus dem Gymnasium aufnehmen könne. „Wir machen das manchmal, das ist aber eine freiwillige Leistung von uns“, stellt Falkenhagen klar. In diesem Jahr habe er aber mehr Schüler aufgenommen, die nicht in die Oberstufe der Gymnasium versetzt worden sind. Die scheiterten an der Hürde zur gymnasialen Oberstufe, haben so bei G 8 aber noch nicht die Mittlere Reife. „Diese Schüler gehen dann in unsere zehnte Klasse, wiederholen dort quasi die neunte Klasse des Gymnasiums. Manchmal stelle sich dann heraus, dass diese Schüler noch einmal neu motiviert sind, Lernlust entfalten und auf der Oberstufe der Gemeinschaftsschule Burgfelde ihr Abitur machen. Verhindert werde so, dass die Schüler ins Bodenlose fallen. Alle Optionen bleiben erhalten. Falkenhagen sieht das sehr positiv. Die Schüler habe so die Möglichkeit reifer zu werden und starten noch einmal durch. Falkenhagen: „Wir brauchen an unseren Schulen mehr derartiger Erfolgsgeschichten.“

Lernen mit der Stadtbücherei

Mit neuen Angeboten für Kinder und Jugendliche startet die Stadtbücherei Bad Segeberg ins neue Schuljahr. Unter anderem mit dem sogenannten Lernbüro: Jeden Montagnachmittag unterstützt eine Bibliothekarin bei schulischen Fragestellungen zu Hausarbeiten, Recherchen, Präsentationen und Bewerbungen.

Für jüngere Kinder zwischen vier und zehn Jahren gibt es monatliche Treffen: Mal geht es um eine neue Foto-App, mal um die spannendsten neuen Kinderbücher, mal um die Geschichte in einem Bilderbuch.

Das Programm ist in der Stadtbücherei und auf deren Homepage www.bibse.de erhältlich.

Gut für Langschläfer: Die Stadtbücherei hat sonnabends jetzt immer einer Stunde länger bis 13 Uhr geöffnet.

Mit coolen Taschen fällt der Schulstart leichter

Der Tornister hat ausgedient: Vor der Schule haben sich viele Kids erst einmal mit coolen Taschen eingedeckt. Für Ben und Jana Bastigkeit fängt morgen wieder die Schule an. Die beiden Schüler des Städtischen Gymnasiums stöberten bei Leder Böttger in Bad Segebergs Fußgängerzone und probierten neue Schultaschen aus. Ben wechselt in die neunte Klasse und muss jetzt wesentlich weniger Bücher in die Schule schleppen, weil die Bücher in den Fachräumen deponiert werden können. Klar, dass er sich da eine lässige Umhängetasche ausgesucht hat. Auch die elfjährige Jana probierte Taschen aus. Sie ist vor allem auf die neuen Lehrkräfte gespannt.

Kostenlose „Blinkis“ für alle Erstklässer

Augenoptiker Fielmann startet zum neuen Schuljahr seine jährliche „Blinki-Aktion“. Klassenlehrer und Elternvertreter von Erstklässlern aus Bad Segeberg können die Sicherheits-Reflektoren kostenlos in der Niederlassung in der Kurhausstraße 5 in Bad Segeberg abholen oder auf der Webseite www.fielmann.de/blinki auch online bestellen. Um auf ihrem Schulweg besser sichtbar zu sein, befestigen Erstklässler die Blinkis an Jacke oder Ranzen.

„Die reflektierenden Eulen steigern die Sicherheit, sind aber vor allem ein guter Anlass, im Unterricht und Zuhause mit Kindern auf spielerische Weise über Sicherheit im Straßenverkehr zu sprechen“, erklärt Jana Herrmann, Leiterin der Bad Segeberger Fielmann-Niederlassung. „In der Verkehrserziehung sind drei Aspekte zentral: gut sehen, umsichtig agieren und gut gesehen werden.“

Fielmann engagiert sich seit dem Jahr 2007 mit der Blinki-Aktion für die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr. Allein im Jahr 2015 seien über 200.000 Kinder mit den reflektierenden Eulen versorgt worden, so das Unternehmen.

 Wolfgang Glombik

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