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Segeberg Wie das Familienzentrum mit Leben gefüllt werden kann
Lokales Segeberg Wie das Familienzentrum mit Leben gefüllt werden kann
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21:16 23.05.2016
Auch Kommunalpolitiker wie Jens Lichte (l.) malten ihre Ideen für das neue Familienzentrum in der Südstadt. Quelle: Glombik

Kreativität war gefragt am Sonnabend zum „Tag der Städtebauförderung“. Der etwas sperrige Titel stand ganz im Gegensatz zu dem bunten Nachmittag mit Kinderspielen und Maltischen, den die Stadt Bad Segeberg für ihre „Südstadtler“ am Kindergarten auf die Beine gestellt hatte. Ideen waren gefragt, wie man das geplante Familienzentrum, das direkt an den Südstadt-Kindergarten angebaut werden soll, mit Leben füllt.

Mitarbeiter der Stadt, der Bundestagsabgeordnete Franz Thönnes, Stadtpolitiker wie Jens Lichte und Wolfgang Juhls sowie viele Bewohner aus der Gegend sahen sich die Pläne an, malten oder schrieben auf Kunststoffplanen ihre Ideen – in Öl. Die „Meisterwerke“ wurden dann an einem kleinem Holzhaus aufgehängt, das dort noch einige Wochen stehen soll. So bekommen die Menschen der Umgebung gleich mit, wie das neue Projekt mit insgesamt 100 Quadratmetern Fläche einmal gestaltet werden soll.

Für die Leiterin des Stadtbauamtes, Antje Langethal, wird das „ein neues Angebot für die Menschen vor Ort“. In der Südstadt fehle es derzeit noch an Räumen, wo man sich treffen oder zusammensitzen könne. In dem geplanten, kleinen Versammlungsraum für etwa 40 bis 50 Personen soll sich auch regelmäßig der Stadtteilbeirat treffen. Auch Stadtplanerin Ute Heldt betonte, dass das neue Familienzentrum „offen für alle sei“. Hier können sich Rentner, Mütter oder Väter treffen. Hier können Skatturniere veranstaltet werden oder Initiativen sich treffen. Wichtig sei nur, dass die Menschen der Südstadt dieses neue Angebot annehmen werden.

Schon jetzt können sich alle Bewohner der Südstadt dazu Gedanken machen und ihre Ideen auch weiterhin auf dem kleinen Holzhaus mit Plakaten veröffentlichen. Zwar wird das Projekt später von der Kirche betrieben, aber im Familienzentrum sollen ausdrücklich keine kirchlichen Angebote gemacht werden.

Baubeginn für das rund 320 000 Euro teure Zentrum, das zum größten Teil aus Städtebauförderungsmitteln finanziert wird, soll im kommenden Jahr sein. Das Haus wird quasi wie ein „Tortenstück“ an der vorhandenen Kita andocken. Bedauert wurde von einigen Besuchern der Veranstaltung nur, dass für das Bauwerk zwei Straßenbäume gefällt werden müssen. wgl

LN

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