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Segeberg Wie in Aachen: Pferdesport-Elite trifft sich in Bad Segeberg
Lokales Segeberg Wie in Aachen: Pferdesport-Elite trifft sich in Bad Segeberg
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22:20 09.09.2016
Dieter Medow, Vorsitzender des Pferdesportverbandes, Wirtschaftsförderer Markus Trettin und Verbands-Geschäftsführer Matthias Karstens (von links) genossen das gute Wetter, leckeres Essen und den Blick auf schnelle Pferde. Quelle: Petra Dreu
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Bad Segeberg

Bei Bilderbuchwetter eröffnete Dieter Medow, Vorsitzender des Pferdesportverbandes Schleswig-Holstein, am Abend das 68. Landesturnier. Noch bis einschließlich Sonntag um 18 Uhr treten Ross und Reiter in Dressur-, Spring- und Vielseitigkeitsprüfungen sowie im Abteilungswettkampf gegeneinander an.

„Gestern saß ich hier während des Aufbaus und schaute über diesen wunderschönen Platz. Das hatte etwas von dem Aachen-Feeling“, sagte Dieter Medow, der damit Bad Segeberg in einem Atemzug mit den großen Städten des Pferdesports nannte. Das gefiel Bad Segebergs Bürgermeister Dieter Schönfeld natürlich sehr, der Bad Segeberg den Titel „Landesreiterstadt“ verpasst hatte. „Pferdesport hat in Bad Segeberg schon immer einen hohen Stellenwert gehabt.“

Der stellvertretende Landrat Claus-Peter Dieck hob ebenfalls die Bedeutung des Pferdesports hervor. Immerhin hätten die deutschen Reiter bei den Olympischen Spielen mit sechs Medaillen nach den Kanuten den zweiten Platz belegt. Zudem kämen die weltbesten Reiter ebenfalls aus der Bundesrepublik. „So ein Erfolg braucht aber auch einen starken Verband“, so Dieck, der zudem auf die Schönheit des Landesturnierplatzes verwies. „Bad Segeberg ist aber auch deshalb attraktiv, weil es hier so viele helfende Hände gibt.“ Dieter Medow dankte der Stadt für die Unterstützung bei der Pflege des Landesturnierplatzes sowie auch den Sponsoren. „Ohne sie wäre ein solches Turnier nicht möglich“, sagte er. Medow betonte, dass es derzeit eine tolle, junge Reiter-Generation gebe. Das habe immer etwas mit der Unterstützung durch die Familie zu tun. Der Pferdesport sei auch ein Breitensport. Der Verband brauche eine breite Basis, um auch eine Spitze haben zu können.

 pd

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