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Segeberg Wie muss eine jugendgerechte Stadt aussehen?
Lokales Segeberg Wie muss eine jugendgerechte Stadt aussehen?
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21:48 02.06.2016
„Brainstorming“ im Jugendzentrum Mühle: Mit dabei waren auch Ole Käbel, Urs Bannert und Jacques Götzmann (von links). Quelle: Dreu
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Bad Segeberg

 Von 9.30 Uhr bis 18 Uhr rauchten die Köpfe der Teilnehmer im Alter von zwölf bis 27 Jahren, die in der „Mühle“ diskutierten, hitzige Debatten führten und an gemeinsamen Zukunftsmodellen bauten.

„Ich bin total begeistert, dass so viele Jugendliche aus allen weiterführenden Segeberger Schulen gekommen sind. Das ist einmalig und wir hatten einen tollen Querschnitt der Jugend“, sagte Projektleiter Thomas Minnerop, der für die Zukunftswerkstatt Unterstützung durch das Team „Planen mit Phantasie“ aus Hamburg erhalten hat. Unter ihrer Anleitung konnten die jungen Leute zunächst alles auf den Tisch legen, was ihnen an Bad Segeberg gefällt oder auch nicht.

Ihrer Fantasie konnten die Teilnehmer freien Lauf lassen und sich alles wünschen, was in ihren Augen für eine jugendgerechte Stadt notwendig ist. Nach wie vor sei der Wunsch nach einer Skateranlage vorhanden. Auch ein verlässlicher Jugendtreff wie ein Jugendkulturzentrum und ein Beachclub mit Badestelle und Schwimmponton stünden ganz oben auf der Wunschliste. Einen hohen Stellenwert hat für die Jugendlichen aber auch die Schule mit der Gestaltung von Schulräumen, Schulhöfen und Klassenzimmern, ebenso wichtig ist ihnen Mitbestimmung und Mitgestaltung. Zudem wünschten sich die Jugendliche praxisbezogenen Unterricht und andere Schulzeiten, erläuterte der Projektleiter.

„Sie wollen gefragt werden, wenn es um ihre Themen geht. Schließlich sind sie Experten in eigener Sache“, erläuterte Minnerop, der dabei auf die Arbeitsgruppen setzt, die bereits entstanden sind, aber noch weitere tatkräftige und kreative Mitstreiter suchen. Sie konzentrieren sich auf die Themenfelder Konzerte, Medien, Jugendzentrum und Outdoorsport.

Die Ideen und Modelle aus der Zukunftswerkstatt stellten die Jugendlichen am gestrigen Donnerstag Vertretern aus Politik und Verwaltung vor. pd

Weitere Infos gibt es im Jugendzentrum „Mühle“ unter der Telefonnummer 04551/968972 oder über die Mailadresse thomas.minnerop@vjka.de.

LN

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