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Segeberg Wiebke Bock weiter an der Spitze
Lokales Segeberg Wiebke Bock weiter an der Spitze
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20:10 28.06.2013
Von Ursula Kronlage
Armin Blankenstein vereidigte Wiebke Bock, die in ihre zweite Wahlperiode als Bürgermeisterin geht. Quelle: Fotos: Kronlage
Blunk

Sie hatte mit einer Kampfabstimmung gerechnet, doch dann verlief die Wahl eindeutig: Sechs der neun Blunker Gemeindevertreter votierten am Donnerstagabend in der geheimen Abstimmung für Wiebke Bock, damit geht die 59-Jährige nun in ihre zweite Wahlperiode als Bürgermeisterin. Sie hatte bei der Kommunalwahl am 26. Mai 161 Stimmen erhalten. Drei Stimmen entfielen auf ihren Gegenkandidaten Hermann Rohlf (59), der auf der Liste einen Platz über ihr kandidiert hat und 101 Stimmen bekam. Der Gemeinderat setzt sich aus der Kommunalen Wählergemeinschaft (KWG) zusammen;

die konkurrierende AWB hatte zur Kommunalwahl am 26. Mai keine Liste mehr eingereicht.

Als ältestes Gemeinderatsmitglied übernahm Armin Blankenstein die Vereidigung der Bürgermeisterin. „Es waren für mich schöne fünf Jahre als Bürgermeisterin. Ich freue mich, dass ich wiedergewählt worden bin“, sagte Wiebke Bock. Sie vereidigte anschließend ihre beiden Stellvertreter Armin Blankenstein und Björn Pape, auf die sich die Gemeindevertretung einstimmig geeinigt hatte.

Ebenso einstimmig verlief die Besetzung der beiden Ausschüsse: Dem Planungsausschuss sitzt Armin Blankenstein vor, dem Maßnahmenausschuss Roland Jürgens. In den Amtsausschuss wird ebenfalls Armin Blankenstein entsendet; dem Beirat Stromnetzbetrieb im Zweckverband Ostholstein gehört die Bürgermeisterin kraft Amtes an, ihr Stellvertreter ist Armin Blankenstein. Wahllokal bei der Bundestagswahl am 22. September ist das Gemeindehaus, die Wahlvorstände setzen sich zusammen aus den Gemeindevertretern und weiteren vier Bürgern. Darauf verständigten sich die Kommunalpolitiker.

Mit einem kleinen Präsent und einem Foto des Gemeindehauses samt Storchennest wurden die ausgeschiedenen Gemeindevertreter verabschiedet: Michael Rasch, Stefan Thies, Matthias Schöps, Albert Ilkenhans und Torsten Behrens. Kurz informierte Wiebke Bock über die Prüfung des evangelisch-lutherischen Kindergartens im Gemeindehaus durch das Kreisgesundheitsamt vor rund einem Monat.

„Wir stehen sehr gut davor“, sagte sie und lobte die Arbeit der Mitarbeiter.

Eine zweite gute Nachricht: Weil der Kindergarten sehr gut ausgelastet sei, müsse die Gemeinde unterm Strich auch weniger ausgeben. „Es fällt weniger an, als ursprünglich veranschlagt“, sagte Wiebke Bock.

Fair-Trade-Kommune
Die Gemeinde Blunk will sich um den Titel „Fairtrade-Gemeinde“ bewerben und dürfte damit die erste im Kreis Segeberg sein. Der Beschluss fiel einstimmig; vorangegangen waren ausführliche Informationen von Angela Schulze-Hamann, die zusammen mit ihrem Mann diese Idee entwickelt hat. „Wir bieten bei uns schon länger fair gehandelten Kaffee, Orangensaft und Schokolade an“, sagte sie.

Der „Faire Handel“ hat sich in den 80er und 90er Jahren entwickelt, der dahinter stehende Gedanke ist, vor allem in Ländern der Dritten Welt Produkte zu fairen Bedingungen herzustellen und zu exportieren. Es geht auch darum, auf politischer Ebene für mehr Gerechtigkeit einzutreten. Zwar ist der Faire Handel nicht die Lösung für alle Probleme dieser Welt, aber er bietet benachteiligten Produzenten eine Möglichkeit, ihre Produkte unter fairen Bedingungen zu vermarkten. In vielen Bereichen sind Lebens- und Arbeitsbedingungen besser geworden, ist in der Bevölkerung ein Bewusstsein für kritischen Konsum entstanden. Für etliche Produkte wird eine Fairtrade-Prämie bezahlt, davon werden Trinkwasserbrunnen und bessere Straßen gebaut, es wird in medizinische Versorgung und in Fortbildung investiert.

Um den Status „Fair-Trade-Gemeinde“ zu bekommen, müssen verschiedene Kriterien erfüllt werden. Ausgangspunkt ist ein Kreis von Aktiven, der sich in Blunk zusammenfinden soll.

Ursula Kronlage

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