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Segeberg Wieder ein Schaf in Latendorf gerissen
Lokales Segeberg Wieder ein Schaf in Latendorf gerissen
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09:28 16.03.2016

Genau haben die Experten nicht feststellen können, wie das Schaf, das am 7. Januar auf einer Wiese bei Latendorf gerissen wurde, zu Tode gekommen ist. „Aufgrund der starken Nutzung des toten Tieres konnte aber ein Wolf als Verursacher nicht sicher ausgeschlossen werden“, heißt es in einer Mitteilung des Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und Ländliche Räume Schleswig-Holstein (LLUR). Nach dem Fund des Tieres sei es routinemäßig von Mitarbeitern des schleswig-holsteinischen Wolfsmanagements untersucht worden.

Auf den Flächen des jetzt betroffenen Schafhalters waren bereits zwischen dem 18. und 31. Dezember 2015 an unterschiedlichen Orten dreimal Schafe gerissen worden. In zwei dieser Fälle konnte ein Wolf als Verursacher nicht ausgeschlossen werden, während im dritten Fall ein Hund als Verursacher sicher nachgewiesen werden konnte, so Martin Schmidt vom LLUR. Am 22. Dezember wurde auf der gleichen Fläche, die auch im aktuellen Fall betroffen ist, ein Schaf getötet — auch damals konnte ein Wolf als Verursacher nicht sicher ausgeschlossen werden.

In dem jüngsten Fall vom 7. Januar hatte ein Wolfsbetreuer des Landes am toten Schaf genetische Proben für weitergehende Untersuchungen genommen. Um das Tier zudem tierärztlich pathologisch zu untersuchen, wurde es anschließend in das Landeslabor nach Neumünster transportiert. „Die pathologischen Untersuchungen erbrachten keine sicheren Hinweise auf die Todesursache, und die genetischen Untersuchungen ergaben keine belastbaren Hinweise auf den Verursacher“, so Martin Schmidt. Die Nutzung des getöteten Tieres lasse aber die Möglichkeit offen, dass es sich um einen Wolf handeln könnte. Ein eindeutiger Nachweis könne aber nicht erbracht werden.

Die Ausgleichsregelungen des Landes sehen in solchen Fällen vor, den erlittenen finanziellen Schaden auf Antrag des Tierhalters zu erstatten.

Von hol

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