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Segeberg Wir für Segeberg: Unternehmer starten noch einmal durch
Lokales Segeberg Wir für Segeberg: Unternehmer starten noch einmal durch
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21:38 30.09.2016
Dirk Lemcke hatte den Unternehmerverein „Wir für Segeberg“ zuletzt kommissarisch geführt. Symbolisch übergab er am Donnerstag das Staffelholz an seine Nachfolgerin Marlis Stagat. Quelle: Fotos: Petra Dreu

Totgesagte leben länger: Mit einer neuen Struktur und einem neuen Vorstand will es der Verein „Wir für Segeberg“ noch einmal wissen. Einstimmig brachten die anwesenden Stimmberechtigten des 132 Mitglieder zählenden Vereins am Donnerstag das neue Team um Provinzial-Bezirkskommissarin Marlis Stagat in Position, die es nur im Paket mit allen anderen gab.

Mit einem neuen Vorstand und einer geänderten Satzung treten Bad Segebergs Unternehmer und Einzelhändler erneut an, um die Stadt nach vorne zu bringen.

„Wir brauchen Schilder für die Touristen, die auf dem Kaufland-Parkplatz stehen und die Stadtmitte suchen.“Marlis Stagat, WfS-Vorsitzende

Spritzig stellte sich Marlis Stagat den Vereinsmitgliedern vor: Sie sei die „Pippilotta“ der Finanzdienstleister, kreativ, mit Humor und Stärke, 45 Jahre alt, zwei Kinder, verbandelt mit einem Noch-Mann, einem Fast-Mann und damit verbunden auch mit einer Fast-Schwiegermutter und einer Noch-Schwiegermutter, stellte sie sich vor. Außerdem habe sie Schuhgröße 39, aber 38,5 würde auch passen.

Zu ihren Schwächen gehören der HSV und Schokolade, und dass sie als Vorsitzende antreten werde, sei einem Mann zu verdanken: Niels Oumar, Chef des Anzeigenblattes Basses Blatt.

Er hatte sie in mehreren Gesprächen davon überzeugt, dass sie für den Vorsitz des Vereins genau die Richtige sei. Dass sie sich vor 22 Jahren bei der Provinzial-Versicherung beworben habe, bei der sie inzwischen seit 15 Jahren als Bezirkskommissarin die Segeberger Geschäftsstelle leitet, daran habe Basses Blatt ebenfalls einen Anteil. „Ich habe nämlich auch mal etwas Richtiges gelernt – bei Möbel Kraft. An einem Tag hatte ich mich gerade mit meinem Gruppenleiter gefetzt. Ich kam nach Hause und da lag dann Basses Blatt mit der Anzeige der Provinzial. Ich habe mich spontan beworben“, erzählte sie.

„Aber mich gibt es nicht einzeln, ich brauche zwei starke Männer an meiner Seite“, so Stagat, zu deren Stellvertreter Dieter Koep gewählt wurde, der zuletzt das Amt des Schatzmeisters innehatte und inzwischen „Lust auf mehr hat“, wie er bekundete. An seine Stelle wählten die 48 anwesenden und stimmberechtigten Mitglieder Torsten Schwartz, der demnächst als Teil der „Schwarzbunten“ auf der Bühne steht und als Steuerfachwirt die Lohnsteuerhilfe Bayern in Bad Segeberg und Kiel leitet. Von seinem Vorgänger bekam er eine mit 31000 Euro prall gefüllte Kasse übergeben.

Der Wahl vorangegangen war eine Satzungsänderung, denn die einst zehn Initiativkreise, deren Sprecher mit zum Vorstand gehörten, hatten sich nach und nach aufgelöst oder es nicht mehr geschafft, Sprecher zu benennen. An ihre Stelle treten nun vier Ressortleiter, die den dreiköpfigen Vorstand aktiv unterstützen. Gewählt wurden als Ressortleiter ebenfalls einstimmig: Till Gottstein (Projektkoordination), Sonja Beinlich (Mitgliederbetreuung), André Hoffmann (Öffentlichkeitsarbeit) und Reinhard Schweim (Politik/Stadt). Sandra Gottstein vom Café „Milk & Honey“wird den Vorstand weiterhin als Assistentin unterstützen. „Der Zweck des Vereins aber bleibt unverändert. Nach wie vor wollen wir die Stadt stärken“, sagte Jörn Wohlgehagen, der den Verein zuletzt kommissarisch als Stellvertreter mit dem Vorsitzenden Dirk Lemcke geführt hatte.

Eine Aufgabe hat sich Marlis Stagat bereits als Ziel gesetzt: Schilder für Touristen, die immer wieder auf dem Kaufland-Parkplatz landen und sich fragten, ob dort wirklich die Stadtmitte sei.

Petra Dreu

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