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Segeberg Wird der Kindergarten künftig die Sether Jugendlichen betreuen?
Lokales Segeberg Wird der Kindergarten künftig die Sether Jugendlichen betreuen?
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22:22 01.11.2013

Die Gemeindevertreter von Seth haben auf ihrer Sitzung die Anschaffung einer neuen Siebtrommel für das gemeindeeigene Klärwerk beschlossen. Wie berichtet, ist die alte nicht mehr zeitgemäß

— sowohl von der Konstruktion her als auch vom Energieverbrauch. Der ist enorm. Etwa 25 000 Euro wird die neue Siebtrommel kosten, die Ausgabe soll sich allerdings nach drei Jahren durch geringeren Stromverbrauch annähernd amortisiert haben.

Die Gemeindevertreter haben ferner beschlossen, die Frage eines neuen Betreuungskonzeptes im Jugendhaus an den Finanzausschuss zu verweisen. Nachdem die Gemeinde den Vertrag mit dem Kreisjugendring gekündigt hat — man war mit dessen Leistungen unzufrieden —, sollen nun Möglichkeiten ausgelotet werden, mit anderen Partner zu kooperieren. So soll zum Beispiel der Kindergarten Interesse haben, Jugendliche in Seth stundenweise zu betreuen. Der Finanzausschuss soll nun näher untersuchen, welches Konzept welche Kosten verursachen würde.

Straßenlaternen, Bäume und Stellwände, die mit Plakaten oder Werbebannern zugekleistert werden, sind den Sethern ein Dorn im Auge. Oft genug gibt es dafür nicht einmal eine Genehmigung, sagte Bürgermeisterin Maren Storjohann den LN. Nichts gegen Hinweise auf Weihnachtsmärkte oder Discobesuche, aber wenn die Plakate nicht wieder entfernt würden, sondern nach Wochen die Straßen entlangwehten, dann höre das Verständnis dafür auf, so Storjohann. Da die Gemeinde die Werbebotschaften nicht einfach entfernen dürfe, müsse eine Regelung her. Geplant sei eine Nutzungsordnung, die möglichst amtsweit umgesetzt werden sollte, findet sie. Nur, wer eine Erlaubnis hat, soll in Zukunft plakatieren dürfen. Wer es „wild“ tue, dessen Plakate würden dann einfach entfernt.

Christian Spreer

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