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Wittenborn gibt die Idee eines Markttreffs nicht auf

Wittenborn Wittenborn gibt die Idee eines Markttreffs nicht auf

Markttreffs sollen Mittelpunkt der Gemeinden sein. Auch Wittenborn plant seit Längerem einen Markttreff. Derzeit wird über einen Laden mit regionalen Produkten und einen Gastrobetrieb nachgedacht. Damit Fördergelder bewilligt werden können, muss die Gemeinde nun eine gastronomische Wettbewerbsanalyse in Auftrag geben.

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Einen Markttreff mit Gastronomie stellen sich die Gemeindevertreter im ehemaligen Studt’s Gasthof vor. Doch zunächst muss eine Gastro-Analyse in Auftrag gegeben werden.

Quelle: Fotos: S. Domann

Wittenborn. Ein belebter Dorfmittelpunkt hatte die Liegenschaft des ehemaligen Studt’s Gasthof werden sollen. Die Investoren Carsten und Stefan Lange hatten 2015 den Dorfgasthof mit angrenzenden Gebäuden gekauft, um dort einen Nahversorger, altengerechte Wohnungen und eine Gastronomie zu schaffen. Unter finanzieller Beteiligung der Gemeinde hätte ein Markttreff in den Räumen der Gaststätte eingerichtet und ein Gasthof in der Remise betrieben werden sollen. Doch vor einem Jahr hatte die Gemeindevertretung die Reißleine gezogen und das Projekt gestrichen.

LN-Bild

Markttreffs sollen Mittelpunkt der Gemeinden sein. Auch Wittenborn plant seit Längerem einen Markttreff. Derzeit wird über einen Laden mit regionalen Produkten und einen Gastrobetrieb nachgedacht. Damit Fördergelder bewilligt werden können, muss die Gemeinde nun eine gastronomische Wettbewerbsanalyse in Auftrag geben.

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„Können wir das bezahlen und wollen wir das, haben wir uns gefragt“, sagt Finanzausschussvorsitzender Holger Fürst. Da das Projekt nicht nur die kommende Generation, sondern auch noch die darauf, finanziell belastet hätte, hatten sich die Gemeindevertreter gegen das Großprojekt entschieden. Auch sei nicht gesichert gewesen, ob die Gemeinde in Zusammenarbeit mit einem Investor überhaupt Fördergelder erhalten hätte. Die Gemeindevertreter haben die Idee eines Markttreffs jedoch nicht verworfen und angefangen zu planen. Da sie die Gastronomie im Dorf erhalten möchten, entstand der Gedanke, den Marktreff mit Gastronomie zu koppeln.

Den Gasthof mit Biergarten hat die Gemeinde nun gekauft. „Ein Markttreff besteht aus mehreren Säulen, unser Schwerpunkt wird auf der Gastronomie mit Fremdenzimmern und einem Laden mit regionalen Lebensmitteln liegen“, erklärt Fürst. Des Weiteren seien zum Beispiel ein Post-Shop oder eine Lotto-Annahmestelle möglich.

Damit die Gemeinde für die Einrichtung eines Markttreffs Fördermittel vom Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) abschöpfen kann, ist neben der Markttreff-Analyse zudem ein gastronomisches Gutachten erforderlich. Das will die Gemeinde bei der Kieler Betriebsberatung für Hotellerie und Gastronomie (BBHG) für knapp 9000 Euro in Auftrag geben. Der Beschluss wird kommende Woche während der Gemeindevertretersitzung gefasst. Wird der Markttreff eingerichtet, sind die Kosten vollständig förderwillig.

Für das Gutachten wird die gastronomische Situation in Wittenborn und Umgebung angeschaut. Welche Gaststätten gibt es in der Nähe, ist ein Saalbetrieb rentabel, welche Gastroform ist für die Gemeinde Wittenborn ideal? Eine Kneipe, ein Speiserestaurant, vielleicht sogar gehobene Gastronomie mit Fremdenzimmern? Und wie wäre es mit einem Frühstücksimbiss? „Wir benötigen eine italienische Großfamilie, die rund um die Uhr geöffnet hat“, sagt Fürst und schmunzelt. Denn so ein Frühstücksimbiss würde sicher gut angenommen. Außerdem gehört eine Fünf-Jahres-Prognose mit zum Gutachten.

Derzeit liegt der Dorfgasthof brach, der Pachtvertrag wurde nicht verlängert. „Es wäre schade, wenn wir hier keine Gastronomie mehr hätten. Große Familienfeiern und die Feuerwehrveranstaltungen haben hier immer stattgefunden“, erzählt Fürst. Wie es weitergeht, stellt sich im April 2018 heraus, dann wird beim LLUR entschieden, welche Projekte gefördert werden.

 Von Silvie Domann

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