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Segeberg „Xavier“ wirft im Kreis hunderte Bäume um
Lokales Segeberg „Xavier“ wirft im Kreis hunderte Bäume um
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21:00 05.10.2017
In Groß Rönnau fiel eine Linde auf einen Bauernhof. Die Bewohner hatten Glück, der Wohnbereich wurde nur gestreift. Quelle: Foto: Volker Matusch

Zu Beginn des Sturms am frühen Nachmittag war in der Kaltenkirchener Straße in Nützen ein Baum auf ihr Auto gestürzt. Laut Polizei musste die Frau anschließend leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Weitere Berichte über Verletzte lagen aus dem Kreis nicht vor.

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Sturmtief „Xavier“ hat am Donnerstag auch im Kreis Segeberg gewütet. Heftige Böen und Regen brachten etliche Bäume zum Kippen. Bis zum Abend verzeichnete der Kreisfeuerwehrverband 404 sturmbedingte Einsätze. Eine Frau wurde leicht verletzt.

Bis 19 Uhr zählte der Kreisfeuerwehrverband 404 Einsätze, von denen 26 zu diesem Zeitpunkt noch liefen. Fast ausschließlich handelte es sich dabei um umgestürzte Bäume, die entweder auf Straßen oder Dächer gefallen waren, sagte Sönke Möller, Sprecher des Kreisfeuerwehrverbandes. Zur Höhe der Schäden konnte die Feuerwehr keine Angaben machen.

Glück im Unglück hatten die Bewohner des Bauernhofes von Rosi und Johannes Beckmann in Groß Rönnau. Eine große alte Linde vor dem Haus hatte dem Sturm nicht mehr standgehalten. Beim Sturz hatte der morsche Baum Stall und Diele des in L-Form gebauten Bauernhauses erwischt. Auch den Wohntrakt hatte der Baum mit einem ausladenden Ast getroffen. Ihre Alarmierung bekamen die Feuerwehrleute nicht von der Rettungsleitstelle. „Bei Beckmann ist die Sirene installiert. Es war also schneller und einfacher, auf den Knopf zu drücken, anstatt die Leitstelle anzurufen“, verriet Wehrführer Jan Schwettscher.

In Wahlstedt war unter anderem im Wiesenweg ein Baum auf eine Laterne gestürzt, die unter Strom stand. Eine Elektrofirma musste die Einsatzstelle erst „stromlos“ stellen, bevor die Feuerwehr loslegen konnte, so Wehrführer Jörg Neubauer.

Die Nordbahn stellte den Zugverkehr zwischen Neumünster und Bad Oldesloe zeitweise komplett ein. Gegen 18 Uhr fuhren die Züge dann wieder. ov/pd

LN

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