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Zoff wegen der Hundesteuer

Seedorf Zoff wegen der Hundesteuer

Ist die Gebührenerhöhung in Seedorf sozial ungerecht? Darüber wurde in der Gemeindevertreung heftig diskutiert.

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Seedorf. Während der letzten Sitzung der Seedorfer Gemeindevertretung wurde am Donnerstag noch einmal heftig diskutiert. Grund war die Hundesteuersatzung, die derzeit in allen Gemeinden auf der Tagesordnung steht. Weil in Seedorf die Steuersätze zum letzten Mal im Jahr 2006 erhöht wurden, sollten diesmal gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden. Zur Disposition stand die Erhöhung von 30 Euro auf 48 Euro für den ersten Hund, von 48 Euro auf 60 Euro für den zweiten Hund und von 60 Euro auf 96 Euro für jeden weiteren.

„Damit bewegen wir uns im Amt Trave-Land immer noch im unteren Drittel“, so Bürgermeister Gerd Lentföhr (CDU), der seine Rechnung ohne Jürgen Kaldewey (Kommunale Fraktion Seedorf) gemacht hatte. Er monierte nicht nur die Höhe der künftigen Hundesteuersätze und die ungenügende Beachtung sozialer Aspekte, zudem seien die Einwohner nicht rechtzeitig informiert und darüber hinaus der zuständige Ausschuss übergangen worden.

Als Verfechter für mehr Gerechtigkeit prangerte Kaldewey besonders an, dass Förster für ihren Hund gar nichts, Jäger und Wachmänner für ihre Gebrauchshunde die Hälfte, die alte Dame mit dem kleinen „Fiffi“ und geringer Rente aber 48 Euro hinblättern soll. Dass sich die CDU-Vertreter davon unbeeindruckt zeigten und für die neue Satzung stimmten, schlug Jürgen Kaldewey offenbar auf den Magen, denn die Teilnahme am gemeindlichen Weihnachtsessen sagte er kurzentschlossen ab und forderte die Gemeinde auf, den dafür vorgesehenen Betrag an „Ärzte ohne Grenzen“ zu spenden.

Ferner beschäftigte sich die Vertretung mit dem Haushalt 2015, den die Gemeinde positiver abschließen kann, als Anfang des Jahres gedacht. Einen Fehlbetrag von 44000 Euro hatte die Gemeinde ursprünglich einplanen müssen. Jetzt aber deutet sich an, dass der Jahresabschluss ausgeglichen werden kann. Aufgemöbelt werden soll zudem das Heimatmuseum im Torhaus. Eine Arbeitsgruppe arbeitet an Ideen.

pd

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