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Segeberg Zu groß gebaut: Schmalensee passt Plan an
Lokales Segeberg Zu groß gebaut: Schmalensee passt Plan an
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20:14 01.08.2017

Gegenüber einigen Bauherren, die in Schmalensee über die zulässigen Baugrenzen gebaut haben, zeigt sich der Gemeinderat gnädig. Sowohl die maximale Grundfläche also auch die Firsthöhe im B-Plan Nummer 5 sollen nun angepasst werden, berichtet Bürgermeister Sönke Siebke. Die Alternative käme einem Abriss gleich, begründet er. Ein Präzedenzfall sei damit aber nicht geschaffen worden, betont Siebke.

Konkret geht es um das Baugebiet an der Belauer Straße, das Gebiet des ehemaligen Müttergenesungsheims. Fünf Häuser stehen hier bereits. Bei einer Überprüfung durch den Kreis sei bei einigen Häusern festgestellt worden, dass über die im B-Plan festgelegten Baugrenzen hinaus gebaut worden sei. Zu hoch, zu ausladend, zu viele Wohneinheiten. Den daraufhin folgenden Antrag nach Anpassung des B-Plans lehnte die Gemeinde zuletzt im Dezember 2014 aber ab. „Wir machen uns damit erpressbar“, begründet Siebke die bisher harte Haltung der Gemeinde. Nach einem Ortstermin mit einem Verwaltungsrichter jedoch werden die Baugrenzen nun doch angepasst. Denn die Forderungen des Kreises kämen einem Hausabriss gleich, sagt Siebke. „Wie soll man ein Haus kürzen?“ Auch der Richter habe gesagt, dies stünde wirtschaftlich in keinem Verhältnis. Ein Freifahrtsschein für zukünftige Bauherren sei die Entscheidung aber nicht, so Siebke. Jeder Fall müsse auch in Zukunft einzeln entschieden werden.

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