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Segeberg Zuerst sind die Wahlstedter Gewerbeflächen im Angebot
Lokales Segeberg Zuerst sind die Wahlstedter Gewerbeflächen im Angebot
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21:32 05.10.2016

Auch wenn man im Gespräch mit Kreis- und Landesplanern übereinkam, zuerst die Wahlstedter und dann die Negernböteler Gewerbeflächen zu besiedeln, halten beide Kommunen an ihrem Plan für ein gemeinsames Gewerbegebiet fest. Das erklärten gegenüber den LN übereinstimmend Wirtschaftsförderer Markus Trettin, der Negernböteler Bürgermeister Dieter Beuk sowie Wolfgang Lippke, Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Stadtentwicklung der Wahlstedter Stadtvertretung.

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Die Mittelzentrums-Stadt und die Gemeinde Negernbötel halten aber an ihrem Plan eines gemeinsamen Industrie- und Gewerbegebiets fest.

Beuk war während der entscheidenden Sitzung der Kreis- und Landesplaner – an der neben Vertretern der beiden Kommunen auch Abgesandte der Industrie- und Handelskammer (IHK) und der Wirtschaftsförderung für den Kreis Segeberg (WKS) teilnahmen – im Urlaub, Wahlstedts Bürgermeister Matthias Bonse ist es zurzeit. Aber inzwischen sind Protokolle ausgetauscht worden – und man ist sich einig: „Das gemeinsame Gebiet wird es geben“, unterstreicht Ausschussvorsitzender Wolfgang Lippke.

Zwar könne nun nicht von beiden Seiten begonnen werden, was er persönlich zunächst favorisiert und beworben habe, sagt Wirtschaftsförderer Trettin, aber an der Ausrichtung des gemeinsamen Gewerbe- und Industriegebietes ändere das gar nichts. Beide Kommunen könnten mit der direkten Anbindung zur A 21 werben und würden dies auch so in der Neufassung des Regionalplanes festschreiben lassen.

Trettin gegenüber den LN: „Nur, dass jetzt mit der Vermarktung eben nicht von Norden nach Süden, sondern umgekehrt begonnen wird.“

Hintergrund des gemeinsamen Gebietes mit knapp 35 Hektar Fläche ist, dass im gesamten Mittelzentrum Bad Segeberg – Wahlstedt nun einmal kein wirklich großes Gelände zur Verfügung stünde, wenn tatsächlich ein „dicker Fisch“ einen neuen Industriebetrieb begründen wolle. Und da kommt Negernbötel auf den Plan, wie dessen Bürgermeister Dieter Beuk sehr wohl weiß: „Und daran ändern auch die neuen Überlegungen, dass in Wahlstedt mit der Vermarktung begonnen werden soll, nichts.“ Grundsätzlich müsse man sich nun unterhalten, in welcher Form es weitergehen solle. „Wenn jeder seine Hektar beisteuern soll, alle Kosten und auch die späteren Erträge geteilt werden sollen, dann wäre es am besten, eine Gesellschaft zu gründen“, sagt Beuk.

Ob das nun unbedingt nötig sein werde, mochte Stadtvertreter Wolfgang Lippke nicht aus dem Strand zu beantworten. Der Vorsitzende des Wahlstedter Ausschusses für Wirtschaft und Stadtentwicklung:

„Sicher wird es vertragliche Regelungen geben – keine der beiden Kommunen wird dabei aber ihre Eigenständigkeit verlieren.“

Wichtig, und da war sich Lippke mit Beuk sofort einig, sei eben, dass auch große Grundstücke angeboten werden können, damit Interessenten für solche Vorhaben nicht von vornherein ausgeschlossen würden.

Lothar Hermann Kullack

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