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Segeberg Zwei Defibrillatoren für SV Sülfeld
Lokales Segeberg Zwei Defibrillatoren für SV Sülfeld
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20:24 15.12.2015
Freuen sich(v.l.): Freek Fischer (Schulverband), Karl-Heinz Wegner (Bürgermeister), Eckard Boss (SV). Quelle: Martina Franke, Hfr

Der Notfall tritt ein: Herz-Kreislauf-Zusammenbruch, der plötzliche Herztod droht. Jetzt muss man schnell, angemessen und selbstsicher handeln, um den Patienten zu reanimieren. Die Realität sieht oft anders aus: Personen, die helfen wollen und sich in der Nähe befinden, sind hilflos. Weil sie nicht wissen, was zu tun ist. In einem solchen Notfall entscheiden aber Sekunden über Leben und Tod. Um möglichst schnell und effektiv helfen zu können, hat der Sportverein Sülfeld Defibrillatoren mit Erste-Hilfe-Display für seine Sportstätten (die große Sporthalle und die Anlage an der Wildkoppel) angeschafft.

„Ich hoffe, dass die Defibrillatoren nie zum Einsatz kommen“, so der SV-Vorsitzende Eckard Boss. „Sollte doch die Situation einmal eintreten, so sind jetzt die beiden Defibrillatoren mit integriertem Video-Bildschirm da, die Ersthelfer und Laien Schritt für Schritt durch die Erste-Hilfe-Maßnahmen führen.“ Eine erste Schulung für Übungsleiter habe es bereits gegeben.

Anstoß für die Anschaffung der Geräte war ein aktueller Fall. Der Trainer Klaus Brink erlitt beim Spiel seiner B-Jugend auf dem Sportplatz in Leezen einen Herzstillstand. Dank sofort eingeleiteter lebensrettender Maßnahmen konnte der 74- Jährige gerettet werden. Heute ist Brink wieder Trainer der B-Jugend. Die „Defis“ wurden finanziert vom Kreis- und Landessportverband, vom Schulverband und der Kommune.

LN

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