Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Segeberg Zwei Wochen Urlaub von den Eltern
Lokales Segeberg Zwei Wochen Urlaub von den Eltern
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:14 03.05.2016
Rebecca Tietge und Steffen Selk versuche das Lagerfeuer in Gang zu bringen, dort sollen Stockbrote geröstet werden.

Abenteuer erleben, Freunde gewinnen oder zwei Wochen ohne Eltern ausspannen — ganze Generationen von Segebergern haben ihre Sommerferien auf dem Jugendzeltplatz Wittenborn verbracht. Viele von ihnen hat die Zeit so gut gefallen, dass sie später als Betreuer zwei Wochen ihres Urlaubs auf dem Zeltplatz am Mözener See verbringen.

Mit einer neuen Badeinsel und einer neuen Feuerstelle lockt der Zeltplatz Wittenborn in den Sommerferien.

Viele Eltern und Kindern nutzten am Sonntag zur Saisoneröffnung die Gelegenheit, sich beim Tag der offenen Tür über die Anlage zu informieren oder um ausgiebig zu spielen. So warfen die Besucher einen Blick auf die wunderbare blaue Badeinsel und die neu hergerichtete Feuerstelle. Großzügige Spenden — 3000 Euro vom Lions Club Bad Segeberg-Siegesburg und 4000 Euro von der Firma Lactoprot — haben die beiden neuen Anlagen ermöglicht. Nun können sich Mädchen und Jungen auf der Insel im See sonnen und abends am Lagerfeuer ein Stockbrot grillen. „Die Anlage um die Feuerstelle war morsch und die Mäuse drin“, erläuterte Zeltplatz-Leiterin Bente Wohler. Die kleine Waldtribüne wurde erneuert, Beton und spezielle Materialien sorgen dafür, dass die Stufen nicht von Mäusen angeknabbert werden und wegsacken. Auch die Feuerstelle hat einen neuen Betonsockel bekommen. „Unser Geschäftsführer, Steffen Rode, war bei einem Vater-Kind-Wochenende hier und so begeistert, dass er Geld für eine neue Feuerstelle gespendet hat“, sagte Jesko Schirrmann, Prokurist von Lactoprot. Auch er nutzte die Chance und schaute sich mit seiner Tochter die Anlage an. Sie möchte gern am Zauber-Wochenende teilnehmen.

Vor allem Eltern ließen sich über das Gelände führen und stellten Fragen. Wie viel Taschengeld soll das Kind mitbekommen? Braucht es ein Taschenmesser und wie sieht es mit einem Spontanbesuch aus? So rieten die Betreuer Marit Genz und Lukas Köhler pro Tag etwa ein Euro, höchstens 20 Euro für zwei Wochen mitzugeben. Ein Taschenmesser wird nicht benötigt. Und falls es Dauerregen gibt und eventuell trockene Kleidung geliefert werden muss, sollten Eltern doch vorher anrufen. Denn Überraschungsbesuche werde nicht so gern gesehen, weil dann auch andere Kinder plötzlich die Eltern sehen möchten, erklärte Marit Genz. „Schön ist es dagegen für die Kinder, Post zu bekommen.“ Ganz wichtig ist festes Schuhwerk, „Badelatschen gehören nicht dazu“, betonte Lukas Köhler. Zum einen wird viel im Wald gespielt, zum Beispiel das beliebte „Capture the flag“, zum anderen könnte es sein, dass ein Ausflug zu den Karl-May-Spielen unternommen wird — und zwar zu Fuß.

Noch freie Plätze

Die drei Sommerferien-Zeltlager in Wittenborn sind bereits ausgebucht, doch gibt es noch freie Plätze für das Segel- und Surfcamp in Heiligenhafen vom 23. bis 30. Juli und für das Zaubercamp in Wittenborn vom 16. bis 18. September. Weitere Informationen unter der Telefonnummer 04551/95 91 30 oder per E-Mail an jugendzeltplatz @vjka.de. sd

Von Silvie Domann

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Unmittelbar nach dem Vatertag stehen die „Ladies Days“ bei Möbel Kraft an: Am 6. und 7.

03.05.2016

Die Stadt Bad Segeberg, das Amt Trave-Land und die Polizei setzen auch diesmal zum „Vatertag“ auf das seit einigen Jahren bewährte Sicherheitskonzept: Die Backofenwiese, ...

03.05.2016

Nach rund sechs Monaten spielen die Tennisfreunde jetzt wieder „Open Air“.

03.05.2016
Anzeige