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Segeberg Zwei mobile Heime
Lokales Segeberg Zwei mobile Heime
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21:22 24.02.2016

Auch Groß Rönnau bekommt — ähnlich wie schon in Schwissel geschehen — zwei Mobilheime für Flüchtlingsfamilien. Die Gemeindevertretung vergab am Dienstagabend die Aufträge — finanziert wird das Ganze aber über das Amt. Und das „wirbt“ zurzeit geradezu um Flüchtlinge.

Die beiden Wohncontainer sollen auf dem Schulhof aufgestellt werden, wo zunächst noch der AltContainer aus den 90ern abgebaut werden muss, der damals ebenfalls als Flüchtlingsunterkunft dienen sollte und der zuletzt vom Vogelschießverein und von der Feuerwehr genutzt wurde. Die Mobilheime sollen Mitte März geliefert werden. „Ob sie dann gleich bezogen werden, ist noch die Frage, denn zuletzt gab es ja weniger Flüchtlinge“, sagte Bürgermeisterin Gesche Gilenski den LN. „Es ist schon eine paradoxe Situation“, bestätigt Rainer Andrasch, Leiter der Amtsverwaltung Trave-Land. „Ende Dezember standen wir mit dem Rücken zur Wand und nun, wo alle Vorkehrungen getroffen sind, bekommen wir keine Flüchtlinge.“ Zunächst fülle das Land seine Erstaufnahmeeinrichtungen, dann sei der Kreis mit Schackendorf und Warder an der Reihe — dann erst kommen die Gemeinden.

Wenn aber die Flüchtlinge kommen, ist Groß Rönnau bestens vorbereitet. Die Bürgermeisterin hat eigens einen Betreuerkreis ins Leben gerufen, der sich erstmals am Sonnabend trifft.

Außerdem beschloss die Vertretung am Dienstag eine Änderung des Flächennutzungsplanes, die dem Kies- und Betonwerk Schoer eine sichere Grundlage verschafft. Olaf Schrumm wurde von der Bürgermeisterin als stellvertretender Wehrführer vereidigt. ark

LN

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