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Segeberg Zweiter Anlauf für einen Wanderweg um Nehmser See
Lokales Segeberg Zweiter Anlauf für einen Wanderweg um Nehmser See
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12:05 23.08.2017
Bürgermeister Ernst August Lawerentz hofft auf eine Förderung des Rundwanderweges am Nehmser See. *FOTO: DREU

Die Gemeinde Nehms will den Naherholungswert ihres Sees noch mehr in den Mittelpunkt stellen. Wie der Weg aussehen soll und wo er genau verläuft, ist jedoch noch offen. „Wir möchten, dass der Weg auf gemeindlichen Flächen verläuft“, sagte Bürgermeister Ernst-August Lawerentz, zugleich Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung. Fünf Kilometer soll der Weg ungefähr lang werden, den es vor vielen Jahren sogar schon gegeben hat. Irgendwann jedoch sei er nicht mehr genutzt worden und die Natur habe sich das Gelände zurückerobert.

Wie teuer ein neuer Rundwanderweg werden könnte, steht auch noch in den Sternen und hängt von dessen Beschaffenheit ab. „Nach Auskunft des Naturparks Holsteinische Schweiz ist es aber grundsätzlich möglich, dafür Fördermittel zu beantragen. Aktuell soll die Förderung maximal 50 Prozent betragen“, so Lawerentz. Theoretisch wären die Planung und der Bau des Weges sowie die Planung und Umsetzung einer entsprechenden Beschilderung förderfähig. Angestrebt ist eine Zusammenarbeit der Bürgerstiftung mit dem Naturpark Holsteinische Schweiz.

ABauland: 15 Baugrundstücke hatte die Gemeinde im Ortsteil Muggesfelde zu vergeben. Die Nachfrage vor allem von Dorfbewohnern, die es kaum abwarten konnten, mit dem Bau des Traumhauses zu beginnen, war groß. „Die ersten vier Häuser haben bereits Richtfest gefeiert“, freute sich der Bürgermeister, der die ersten acht Grundstücke nach eigenem Ermessen an Nehmser verkaufen konnte. Bei den letzten sieben Flächen jedoch hat die Gemeindevertretung ein Wörtchen mitzureden. Am Montag sprach sie das elfte Grundstück einem Interessenten zu.

AKita: Wenn sich junge Familien ein Nest bauen, denken sie auch an den zukünftigen Nachwuchs und seine Betreuung. Hier will die Kirchengemeinde Schlamersdorf vorbeugen und den Kindergarten im Seedorfer Ortsteil Schlamersdorf um zusätzliche Krippenplätze erweitern. Die Gemeindevertretung ermächtigte den Bürgermeister, entsprechende Verträge dafür mitunterzeichnen zu können.

ATausch: In seinem Bericht bedauerte Bürgermeister Lawerentz, dass ein Tauschvertrag, der zuvor 20 Jahre gegolten hatte, nicht erneut zustande kam. Dabei ging es konkret um ein fünf Hektar großes Grundstück am See, für das die Gemeinde im Gegenzug Ackerland zur Verfügung gestellt hatte.

 Petra Dreu

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