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Segeberg Zweiter Versuch für schnelles Internet
Lokales Segeberg Zweiter Versuch für schnelles Internet
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09:24 16.03.2016

Mit der Telekom hatte die Gemeinde Klein Gladebrügge bei der Versorgung mit schnellem Internet auf das falsche Pferd gesetzt. Jetzt soll der Wege Zweckverband (WZV) diese Aufgabe übernehmen. Darauf verständigten sich die Gemeindevertreter in ihrer Sitzung am Montag.

Karen Hagen. Quelle: pd

22000 Euro sollte die Gemeinde für die Verlegung eines Glasfaserkabels von Bad Segeberg bis zum Ortseingang zahlen (die LN berichteten). Im Gegenzug versprach das Unternehmen Geschwindigkeiten von bis zu 50 Megabit/Sekunde (Mbit/s).Die technische Aufrüstung der Telekom ist zwar erfolgt, eine Verbesserung für die Bürger allerdings blieb aus. Daraufhin hatte sich die Gemeinde geweigert, den vollen Preis zu bezahlen. Eine Reaktion des Unternehmens steht seit langer Zeit aus.

Dafür aber steht jetzt der WZV in den Startlöchern, der Klein Gladebrügge als 34. Gemeinde auf die schnelle Datenautobahn schicken möchte. Genutzt werden sollen dazu Fördermittel, die noch beantragt werden müssen. An die Verträge mit den Stadtwerken Neumünster als Partner des WZV sind die Kunden zwei Jahre gebunden. Danach steht das Netz allen Anbietern offen. Um die notwendig Anzahl an Verträgen zusammenzubekommen, braucht die Gemeinde Multiplikatoren, die die einzelnen Haushalte im Ort aufsuchen. WZV-Verbandsvorsteher Jens Kretschmer warb für diese Aufgabe: „Multiplikator zu sein macht richtig Laune. Man lernt die Leute im Dorf viel besser kennen.“

Abgelehnt hatte die Kreisverkehrsaufsicht sämtliche Maßnahmen, die die Gemeinde für eine Verkehrsberuhigung beantragt hatte (die LN berichteten). „Für einen Fußgängerüberweg sind nicht nur 300 Fahrzeuge in Spitzenzeiten pro Stunde erforderlich, sondern auch 50 Fußgänger. Und die haben wir nicht. Vorsorge ist kein Instrument, das bei uns angewendet wird. Das erzürnt mich sehr", schimpfte Bürgermeister Arne Hansen. Auch für eine Geschwindigkeitsmessung am vergangenen Freitag hatte er kein Verständnis. „Sie messen, wenn die Autofahrer wegen einer Baustelle eh‘ langsamer fahren. Nach zwei Stunden waren sie auch schon wieder weg. Wenn das mehr zählt, als eine permanente Messung mit unserem Gerät, kann ich das nicht verstehen“, so Hansen.

Außerdem stimmte die Gemeinde für die neue Feuerwehrsatzung und die Einführung eines Kinder- und Jugendbeirates, der die Meinung der gut 80 Kinder und Jugendlichen vertreten soll. Der Beirat wird fünf Mitglieder haben und damit die Kinder- und Jugendversammlung ablösen, die bislang ein Mal im Jahr stattgefunden hat.

Von pd

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