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Stormarn 11,4 Millionen Euro für Trave-Arkaden
Lokales Stormarn 11,4 Millionen Euro für Trave-Arkaden
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20:10 14.11.2014
Bad Oldesloe

Der Countdown läuft. Die Tage des Postbankgebäudes in der Lübecker Straße in Bad Oldesloe sind gezählt. Anfang 2015 soll der Mitte der 80er Jahre errichtete Bau nun den neuen Trave-Arkaden weichen. Nach Auskunft der Projektentwickler List und Wilbers ist der Bauantrag für das neue Geschäftshaus, das später den Kreuzungsbereich zum Berliner Ring hin stark prägen wird, auf dem Weg zur Genehmigungsbehörde.

Die Investoren hatten das Postgebäude Ende August vergangenen Jahres von der Lorac erworben, einer Fondsgesellschaft, die eine ganze Reihe von Postgebäuden in ganz Deutschland aufgekauft hatte. Die List und Wilbers Projektentwicklung Bad Oldesloe trat mit diesem Kauf auch komplett in den Generalunternehmervertrag des Ehepaars Weber aus Osnabrück ein, das erstmals im Juli 2013 mit dem Plan, ein Einkaufszentrum in der Lübecker Straße zu errichten, an die Öffentlichkeit getreten war.

Auf der 5400 Quadratmeter großen Freifläche soll laut Unternehmenssprecherin Laura Raasch eine Verkaufsfläche von etwa 3500 Quadratmetern entstehen, die bereits vermietet ist. Knapp zwei Drittel dieses Areals wird die Handelskette Rewe für sich in Anspruch nehmen.

Die restliche Fläche teilen sich der Drogeriemarkt Budnikowsky und ein Denn‘s Biosupermarkt. Im Obergeschoss sind zudem zwei weitere Verkaufsflächen, die offenbar noch zur Disposition stehen, sowie Platz für Sozial- und Technikräume. Auf dem Parkdeck wiederum sollen 106 Stellplätze für Autos geschaffen werden. Die Kunden sollen von dort aus später über zwei „großzügig angelegte“ Aufzugsanlagen und ein Treppenhaus ins Erdgeschoss gelangen können.

Die Investition, die mit den Trave-Arkaden am Standort Bad Oldesloe getätigt wird, kann sich sehen lassen. Immerhin steckt die Entwicklungsgesellschaft nach eigenem Bekunden 11,4 Millionen Euro in das Objekt.

Mit dem Bau der Arkaden soll voraussichtlich noch im ersten Quartal kommenden Jahres begonnen werden. Ob dies klappe, hänge vom Zeitpunkt der Genehmigung des Bauantrages ab und von den Witterungsverhältnissen im Frühjahr, sagt Hubert Wilbers, der Geschäftsführer der List und Wilbers Projektentwicklung GmbH.

Einige Fragen im Zusammenhang mit dem Center sind indes noch nicht geklärt. So ist noch offen, ob List und Wilbers nach der Eröffnung die Verwaltung selbst übernehmen oder sie an Dritte übergeben.

Zudem ist noch nicht spruchreif, was mit der Stele geschehen soll, die der Künstler Erich Lethgau im Spätsommer 1986 als stadtbildprägendes Element an der Kreuzung Berliner Ring/Ecke Lübecker Straße aufstellen ließ.

Dorothea von Dahlen

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