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Stormarn 136 sichere Plätze für Drahtesel
Lokales Stormarn 136 sichere Plätze für Drahtesel
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18:17 07.12.2017
Keinesfalls klobig, aber dennoch sicher: Sechs Module dieser Art sollen am Oldesloer Bahnhof zwischen den Gleisen 4 und 5 aufgestellt werden. Die Details der Ausstattung werden noch diskutiert. VISUALISIERUNG: TRICON DESIGN AG

Die aus einzelnen Modulen bestehende Anlage zwischen den Bahngleisen 4 und 5 soll Abstellmöglichkeiten für insgesamt 136 Fahrräder bieten. In fünf der Häuschen sollen später jeweils 24 Stellplätze zur Verfügung stehen, das sechste ist allein 16 sperrigen Rädern wie Lasten- oder Dreirädern sowie solchen mit Anhängern für Kindern vorbehalten.

Diskutiert, aber noch nicht im Detail abgestimmt, wurde im Ausschuss die Frage, wie viele Schließfächer später benötigt werden und wo man sie am besten unterbringt. Dabei schälte sich heraus, dass im Innenraum der Module nicht genug Platz ist, um eine ausreichende Anzahl solcher Boxen aufstellen zu können.

Deshalb entschied sich das Gremium für eine Variante, die es ermöglicht, außerhalb der Häuschen eine ganze Wand mit Fächern anzugliedern, auf Wunsch auch mit Steckdose ausgerüstet, um E-Bikes am Bahnhof aufladen zu können. Anzahl und Ausstattung könnten im weiteren Planungsprozesses noch festgelegt werden, erklärte Planer Roland Neumann.

Marei Locher vom Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein (Nah.SH) stellte eines von möglichen Zugangsmodellen für die Fahrradhäuser vor. Nutzer müssen sich bei diesem System zuvor online bei einer Firma registrieren und auf ihrem Internetportal einen Fahrradstellplatz im voraus buchen. Mit der sodann ausgegebenen PIN-Nummer wird dem Nutzer der Zugang über einen Nummernblock am Eingang des Häuschens gewährt.

In die Debatte schaltete sich auch der Oldesloer Wolfgang Mier ein. Als langjähriger Mieter schlug er vor, die blauen Fahrradboxen, die schon zwischen den Gleisen 4 und 5 existieren, nicht „in Fahrtrichtung Hamburg“ zu verschieben, sondern an Ort und Stelle zu belassen, dafür aber die neue Fahrradanlage dahinter zu bauen.   Das Gremium schloss sich aber der Argumentation des Planungsbüros an. Dem Projekt stehe es insgesamt besser zu Gesicht, wenn die attraktiven neuen Fahrradhäuser gleich sichtbar seien und nicht von den in die Jahre gekommenen Boxen verdeckt würden, hieß es.

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