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Stormarn 15. Oldtimer-Treffen in Trittau: Sie blitzten und blinkten - mit Bildergalerie
Lokales Stormarn 15. Oldtimer-Treffen in Trittau: Sie blitzten und blinkten - mit Bildergalerie
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08:39 08.01.2013
Breit, blaumetallic und viel Chrom. Der Cadillac Eldorado von Jimmy Grybb aus Großensee sticht sofort ins Auge. Quelle: jeb

Um 10 Uhr hatte die Veranstaltung begonnen - bereits gut eine Stunde später ging auf dem Schützenplatz fast nichts mehr. Die fleißigen Helfer der Trittauer Jugendfeuerwehr hatten alle Hände voll zu tun, um möglichst jedem der anreisenden Oldtimerbesitzer einen Platz zuzuweisen. Gegen 12 Uhr waren es bereits deutlich über 500 Pkws, Zweiräder, Trikes und Traktoren, die den zahlreichen Besuchern zur Schau gestellt wurden. „Das könnte ein neuer Teilnehmerrekord werden“, sagte Vereinsvorsitzender Michael Strunk.

Und in der Tat fuhr ein Auto nach dem anderen, außerdem Motorräder, Traktoren und Trikes auf den Platz. Das älteste Auto war ein Ford A Baujahr 1931. Gleich daneben stand ein Ford AB, Baujahr 1932. Beiden Fahrzeugen sah man ihr Alter nicht an - sie hätten auch gerade aus dem Laden geholt worden sein können.

Eine Parkbucht weiter blitzte der Chrom der amerikanischen Straßenkreuzer, wie diese Dickschiffe im Volksmund genannt werden.

Besonders ein Cadillac Eldorado in blau-metallic hatte es den Besuchern angetan. Besitzer Jimmy Grybb aus Großensee hatte ihn über einen Zeitraum von 12 Jahren total restauriert. Im letzten Jahr wurde die komplette Innenausstattung erneuert. Dazu gehörten auch die seltenen originalgetreuen Sitze. „Den Wert des Autos schätze ich auf deutlich über 50 000 Euro“, sagt Grybb. Noch am Sonntagabend wollte er sich mit seinem geliebten „Eldorado“, von dem im Jahr 1956 nur 3900 Exemplare gebaut wurden, auf den Weg nach Schweden machen. Dort findet in den nächsten Tagen das weltweit größte Treffen für US-Cars statt.

Am anderen Ende des Geländes steht ein brauner Lieferwagen mit der Aufschrift „Hot-Road-Klaus“. Hier bietet Klaus Lehmann aus Gifhorn Fahrzeugteile und alte Zeitschriften und Anleitungen an. „Ich habe Teile im Angebot, die aus den 30er bis 80er Jahren stammen. Und ich habe noch ein paar Teile zu Hause, aber kein größeres Lager“, sagt Lehmann. In letzter Zeit, weiß der fliegende Händler zu berichten, kämen immer mehr Nachfragen zu Zweiradteilen und weniger für Autos.

Nebenan bietet Rolf Vogel aus Hamfelde seinen kleinen blauen Flitzer an. „Verkaufen will ich eigentlich nicht“, sagt Vogel. Aber wenn einer ihm genug Geld böte, könnte er schwach werden. Immerhin ist sein Fiat 695 „Abarth“ der erste und einzige seiner Art. Ernsthaft über einen Verkauf nachdenken würde Vogel aber erst bei einem Angebot deutlich über der 40 000 Euro Marke.

Fragt man den Vorsitzenden der Oldtimerfreunde nach einem Resumee, so ist er mit den vielen Fahrzeugen sehr zufrieden, würde aber gern noch mehr Händler begrüßen. „Wir arbeiten daran“, sagt Strunk.

jeb

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