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150 JAHRE STORMARN

LN SERIE 150 JAHRE STORMARN

Für den Festakt zum 150-jährigen Kreis-Jubiläum hatten die Verantwortlichen das Schloss Reinbek ausgewählt. Aus gutem Grund: Das Schloss war der erste Sitz der Kreisverwaltung. Unter den Gästen waren Landtagspräsident Klaus Schlie und Wirtschaftsminister Bernd Buchholz.

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Landtagspräsident Klaus Schlie (V.l.), Wirtschaftsminister Bernd Buchholz, Prof. Dr. Utz Schliesky und Nina Scheer (MdB) waren Ehrengäste.

Quelle: Fotos: Jeb

Reinbek. „Ich glaube, dass wir diesen besonderen Geburtstag in einer besonderen Zeit feiern, in einer Zeit nämlich, in der sich auf der Welt viele Dinge verändern – und nicht immer zum Besseren. Auch hier bei uns sehnen sich die Menschen daher umso mehr nach Stabilität, nach Sicherheit und nach Gemeinschaft“, so Landrat Dr. Henning Görtz. Wenn er den Wert der Kreise, Städte und Gemeinden so explizit betone, dann meine er zuerst die ehrenamtlich tätigen Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker, die ihr Wissen und ihre Freizeit einbrächten, um die kommunale Selbstverwaltung mitzutragen und dabei manchmal mehr Ärger als Lob ernteten, weil man es eben nicht jedem Recht machen könne.

LN-Bild

Für den Festakt zum 150-jährigen Kreis-Jubiläum hatten die Verantwortlichen das Schloss Reinbek ausgewählt. Aus gutem Grund: Das Schloss war der erste Sitz der Kreisverwaltung. Unter den Gästen waren Landtagspräsident Klaus Schlie und Wirtschaftsminister Bernd Buchholz.

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„Ich meine aber auch die kommunalen Verwaltungen, bei uns im Kreis Stormarn immerhin 16 an der Zahl, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit hoher Kompetenz und großem Einsatz ihre Arbeit verrichten und Tag für Tag für die Bürgerinnen und Bürger da sind“, sagte Görtz in seiner Eröffnungsrede vor den knapp 300 geladenen Gästen. Er sprach aber ebenfalls die zehntausenden Menschen an, die sich allein im Kreis Stormarn ehrenamtlich dafür einsetzten, dass der Kreis kein bloßer „Schlafkreis“ für die Oberzentren Hamburg und Lübeck sei. Den Ehrenamtlern aus den Bereichen Sport, Kultur, Kirche, Jugendarbeit, Politik, Sozialverbänden, Hilfsorganisationen oder den freiwilligen Feuerwehren dankte der Landrat ganz besonders. „Denn ohne sie wäre Stormarn nicht der lebens- und liebenswerte Kreis, den wir heute feiern.“

Lebensqualität, wirtschaftliche Prosperität, eine hervorragende Infrastruktur und ein gut ausgebautes soziales Netz fielen einem aber nicht in den Schoß, wenn man 150 Jahre nur im Sessel sitzen und Däumchen drehen würde. Stormarn stehe im Vergleich mit anderen Kreisen auch deshalb ganz weit oben, weil oftmals zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Entscheidungen getroffen worden seien.

Der Kreis Stormarn stehe hervorragend da, erklärte Görtz. „Unsere Vorgängerinnen und Vorgänger haben in den vergangenen 150 Jahren die Chancen, die sich für den Kreis ergeben haben, erkannt und großartig genutzt. Die kommunale Familie funktioniert. Wir haben einen harmonisch und konstruktiv zusammenarbeitenden Kreistag, eine hervorragend aufgestellte Verwaltung, eine gute Wirtschaftsstruktur, leistungsstarke kommunale Unternehmen, ein gut gespanntes soziales Netz sowie ein motiviertes Ehrenamt und damit eine hohe Lebensqualität", machte der Landrat deutlich. Dies alles münde in einem einfachen Satz: „Es ist schön, in Stormarn zu leben! Und es ist im Übrigen auch ein schönes Gefühl, als Landrat für diesen Kreis arbeiten zu dürfen. Möge sich der Kreis weiterhin so positiv entwickeln!“

Die anschließende Festrede hielt Professor Dr. Utz Schliesky,Vorstand des Lorenz-von-Stein-Instituts für Verwaltungswissenschaften und Direktor des Schleswig-Holsteinischen Landtages zum Thema „Zukunft der öffentlichen Verwaltung – Zukunft der Kreise“.

Musikalisch umrahmt wurde der Festakt nicht von klassischer Musik, sondern von erfrischend modernen Klängen von Sängerin Luisa Kummerfeld, begleitet vom Gitarristen Timo Wilkens. Patrick Niemeier hatte bereits zu Beginn musiziert.

Von Jens Burmester

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