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2018 wird super: Eine Kinderstadt mit viel Trubel

Reinfeld 2018 wird super: Eine Kinderstadt mit viel Trubel

260 Jungen und Mädchen sowie 170 Helfer aus allen Teilen des Kreises wollen im kommenden Jahr ihre Zelte in Reinfeld aufschlagen und die Kinderstadt Stormini gründen. Vom 8. bis 14. Juli soll dazu ein buntes Programm ablaufen.

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Stecken schon mitten in den umfangreichen Vorbereitungen für das große Ereignis: (v. r.) Hannah Löchel, Maximilian Schulz, Annika Weise, Johanna Mierendorff, Katrin Göhlert, Nicola Schneider-Westphal und Heiko Gerstmann.

Quelle: Fotos: M. Thormählen

Reinfeld. Die umfangreichenVorbereitungen für diese Veranstaltung – Reinfeld ist zum ersten Mal Stormini-Gastgeber – sind bereits angelaufen. Im Alter von 15 Jahren gilt Hannah Löchel schon fast als alter Hase: „Ich war 2012, 2014, 2015 sowie 2016 als Bewohnerin mit dabei.“ Die Schülerin, die auch dem Reinfelder Kinder- und Jugendbeirat angehört, sammelte durchweg positive Erinnerungen. Vor allem die Tätigkeit in einem Beruf habe ihr viel Spaß bereitet. „Ich war auch als Fernsehmoderatorin im Einsatz“, so Hannah Löchel. In diesem Jahr möchte sie als Betreuerin in die Kinderstadt einziehen: „Ich hoffe, dass es klappt – auch wenn man als Betreuer früher aufstehen muss als die Kinder.“

LN-Bild

260 Jungen und Mädchen sowie 170 Helfer aus allen Teilen des Kreises wollen im kommenden Jahr ihre Zelte in Reinfeld aufschlagen und die Kinderstadt Stormini gründen. Vom 8. bis 14. Juli soll dazu ein buntes Programm ablaufen.

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Hannah Löchel hat viele Erfahrungen und Erlebnisse als ehemalige Kinderstadt-Bewohnerin mit nach Hause genommen: „Ich wusste noch nicht einmal, dass man Steuern zahlen muss.“ Kenntnisse sollen auch im Juli gleich nach dem Beginn der Sommerferien wieder vermittelt werden. Im Reinfelder Stormini wird unter anderem ein eigenes Zahlungsmittel in Umlauf gebracht, und die Bewohner sollen sich Jobs aussuchen.

Junge Leute aus Reinfeld an den Planungen frühzeitig zu beteiligen, das ist auch das Ziel von Jugendpflegerin Katrin Göhlert: „So kann das Interesse noch besser geweckt werden.“ Das ist offensichtlich gelungen, denn Annika Wiese denkt sogar daran, ihre Reisepläne zu ändern. „Eigentlich wollte ich im Juli nach Südafrika. Vielleicht reise ich erst später“, blickt die 19-Jährige voraus. Sie ist ebenfalls im Kinder- und Jugendbeirat aktiv.

Stormini wird auch im kommenden Jahr vom Kreisjungendring ausgerichtet – hier laufen die Organisationsfäden bei Johanna Mierendorff zusammen. Die Zeltstadt mit Bewohnern im Alter zwischen neun und 13 Jahren wird auf dem D-Platz, der zum Sportareal am Bischofsteicher Weg gehört, errichtet. Von den 260 Jungen und Mädchen sollen rund 100 aus Reinfeld kommen. Die Betreuer müssen mindestens 14 Jahre alt sein. Eine Neuerung soll es nach den Worten der Organisatorin geben: „Wir wollen dem Parlament mehr Bedeutung zukommen lassen.“

Johanna Mierendorff ist sich bewusst, dass eine riesige Infrastruktur auf dem Fußballplatz geschaffen werden muss – es geht beispielsweise um 60 Zelte, in denen Bewohner und Helfer schlafen und arbeiten. Gerade für den Auf- und Abbau sind viele Hände notwendig. Immerhin gibt es eine große Hilfe von der Stadt. „Wir werden Unterstützung durch unseren Bauhof und die Feuerwehr leisten“, verspricht Bürgermeister Heiko Gerstmann. Es sei eine gute Gelegenheit, um mit Hilfe von Stormini die Attraktivität Reinfelds stärker in den Fokus zu rücken. Immerhin sind auch zahlreiche Freizeitaktivitäten vorgesehen.

Damit nach getaner Arbeit und langen Parlamentsdiskussionen für die Stormini-Kinder die Abwechslung nicht zu kurz kommt, sollen auf dem eingezäunten Areal viele Spielmöglichkeiten geschaffen werden – unter anderem mit einer Hüpfburg oder einem großen Trampolin. „Wir hoffen, dass dann kein Heimweh aufkommt“, sagt Johanna Mierendorff. Eltern haben nämlich keinen Zutritt während der Kinderstadt-Woche.

Damit es zumindest genauso gut schmeckt wie zu Hause, soll das Essen in der nahen Sporthalle zubereitet werden. Auch dieses kommunale Gebäude wird zur Verfügung gestellt. „Schön wäre es auch, wenn wir Räume der Erich-Kästner-Schule für Stormini nutzen könnten“, sagen Heiko Gerstmann und Katrin Göhlert. Aber so weit gehen die aktuellen Planungen doch noch nicht ganz.

Helfer gesucht

Bis Mitte Januar können sich noch Jugendliche bewerben, wenn sie Stormini 2018 als Betreuer unterstützen wollen. Im Februar ist eine Schulung für die Helfer vorgesehen. Sie müssen mindestens 14 Jahre alt sein. Infos gibt es unter www.stormini.de. Gesucht werden außerdem Betriebe, die Arbeitsplätze für die Stormini-Bewohner zur Verfügung stellen wollen.

Als Schirmherren werden sich Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther, Stormarns Kreishandwerksmeister Björn Felder und Reinfelds Bürgermeister Heiko Gerstmann engagieren. Die Kinderstadt wird außerdem von der Sparkassen-Stiftung, von der Sparkasse Holstein, der Bürgerstiftung sowie dem Kreis unterstützt.

Michael Thormählen

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