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Stormarn 33 junge Künstler stellen ihr Können unter Beweis
Lokales Stormarn 33 junge Künstler stellen ihr Können unter Beweis
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18:18 16.05.2018
Bad Oldesloe

Zugleich ist es auch die erste größere Veranstaltung unter der Leitung des neuen Musikschulleiters Marian Henze. Ihm zufolge war die Idee für das fachübergreifende Vorspiel schon am alten Standort an der Königstraße entstanden. Dort hatte es bis dato stets Klavierwettbewerbe mit reger Beteiligung gegeben. Nun sollen von diesem erfolgreichen Format sämtliche Fachbereiche der Schule profitieren.

Freuen sich schon auf den großen Wettbewerb: Marian Henze, Natalya Klem und Peter Erdmann. Quelle: Foto: Von Dahlen

„Wir wollen den Schülern die Möglichkeit geben, ihre Leistungen Eltern, Lehrern und einem größeren Publikum zu präsentieren“, erläutert Natalya Klem, zuständig für die Sparte Tasteninstrumente. Unter ihrer Regie liefen in den Vorjahren die Klavierausscheide. Wie sie betont, geht es nicht darum, die Konkurrenz der Schüler untereinander zu schüren. Gespielt werde nicht gegeneinander. Jeder Schüler beteilige sich seinem Niveau und seiner Altersklasse gemäß.

„Der Wettbewerb soll die Schüler vielmehr motivieren, zu üben, an sich zu arbeiten und sich zu verbessern“, ergänzt Henze. Angemeldet haben sich ihm zufolge 33 junge Musiker in vier Altersgruppen, wobei die jüngsten unter neun und die ältesten über 16 Jahre alt sind. Sie tragen jeweils zwei Stücke aus verschiedenen Epochen vor. Mit dabei sind ebenso Blechblas-, Zupf- und Streichinstrumente sowie Schlagzeug und Klavier, so dass sämtliche Sparten der Schule repräsentiert sind. Während allein 15 Klavierbeträge angemeldet sind, gab es auffallend wenig Resonanz unter den Gitarrenschülern.

Von ihnen haben sich nur zwei angemeldet. „Da ist noch großes Potential. Ich weiß, dass es noch viel mehr ambitionierte Schüler in diesem Bereich gibt“, sagt Peter Erdmann, der den Fachbereich Zupfinstrumente leitet.

Ausgetragen wird der Wettbewerb parallel im Saal des Kultur- und Bildungszentrums (KuB) und im Alten Rathaus, um das Vorspiel aller 33 Teilnehmer in der Zeit von 10 bis 18 Uhr absolvieren zu können.

Sie treten deshalb auch gestaffelt in vier Gruppen an. Wenn ein Block abgeschlossen ist, berät die Jury darüber, wie jeder einzelne Wettbewerbsbeitrag einzustufen ist und bietet den Schülern auch Gespräche darüber an, was sie verbessern können. „Viele Schüler haben Angst, bewertet zu werden und sind deshalb besonders nervös“, sagt Natalya Klem. „Aber wir machen alle Fehler. Wir sind ja Menschen und keine Roboter.“ Um die Schüler zu beruhigen, gebe es keine Bewertung nach Noten, sondern lediglich die Abstufung, dass sie mit sehr gutem, gutem oder mit Erfolg teilgenommen haben.

Anders als bei den meisten Wettbewerben wird in Bad Oldesloe nicht hinter verschlossenen Türen musiziert. Öffentlichkeit ist also bei sämtlichen Präsentationen sogar sehr erwünscht. Verwandte, Freunde und andere Musikfreunde können dem Spiel der Schüler lauschen, mit der Einschränkung, dass zu Beginn eines jeden Blocks die Türen geschlossen werden, um den jungen Musikern ein konzentriertes Vorspiel zu ermöglichen.

„Wir freuen uns, der Stadt damit eine neue Veranstaltung bieten zu können“, sagt Henze. Unterstützt werde das Projekt aber nicht nur von der Kommune, sondern auch die Sparkassen-Stiftung sei mit im Boot. Der Lions Club vergebe sogar Stipendien für Schüler mit besonders herausragenden Leistungen. Laut Henze ist geplant, ihnen aus dem Fonds, den der Club zur Verfügung stellt, einen Teil des Jahresbeitrags für die Musikschule, aber nicht mehr als 50 Prozent, zu erlassen. Darüber hinaus hätten die Lions auch vor, Kinder aus einkommensschwachen Familien, die sich keinen Unterricht leisten könnten, stärker unter die Arme zu greifen. Außerdem soll es Sonderpreise geben. Nähere Angaben dazu gibt es nicht, die Veranstalter hüllen sich bei diesem Thema noch in Schweigen.

Von Dorothea von Dahlen

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