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Stormarn 37-Jährige bei Unfall auf A1 lebensgefährlich verletzt
Lokales Stormarn 37-Jährige bei Unfall auf A1 lebensgefährlich verletzt
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15:54 02.02.2018
Bei diesem Unfall ist eine 37-jährige Frau aus der Nähe von Bargteheide lebensgefährlich verletzt worden. Sie war auf der A1 in Höhe der Ausfahrt zur A20 bei Hamberge frontal unter einen LKW-Anhänger gekracht. Quelle: jeb
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Hamberge

Aus bislang unbekannter Ursache war die 37-Jährige vermutlich mit hoher Geschwindigkeit unter den Anhänger eines Gespannes gefahren, das auf dem rechten Fahrstreifen der A1 in Richtung Norden unterwegs war. Der Trucker gab später an, dass er nur einen Ruck und ein lautes Geräusch gehört habe und dann angehalten sei, um nachzusehen, was da passiert sei.

Wie durch ein Wunder wurde die Frau nicht in ihrem Auto eingeklemmt. Ein Schwertransport, der unmittelbar nach dem Unfall dort vorbei kam, stoppte. Der 39-jährige Fahrer des Schwertransportes aus Thüringen und der Fahrer des BF-3 Begleitfahrzeugs hielten an, sprangen aus ihren Fahrzeugen und zogen die Frau aus dem Wrack. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und der Feuerwehr aus Reinfeld betreuten sie die Frau, brachten sie in die stabile Seitenlage und hielten sie mit einer Wärmedecke warm.

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Rettungsdienst und Notarzt versorgten die schwer verletzte Frau etwa 45 Minuten lang im Rettungswagen und brachten sie anschließend in die Uniklinik nach Lübeck. Da die Frau nicht, wie zunächst vermutet, in ihrem Auto eingeklemmt war, mussten die Einsatzkräfte der Reinfelder Feuerwehr nur die ausgelaufenen Betriebsstoffe abstreuen. Die Polizei ordnete später an, dass eine Spezialfirma die Fahrbahn reinigen sollte.

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Um den genauen Unfallhergang und die Unfallursache zu ermitteln, wurde ein Sachverständiger der DEKRA hinzugezogen. Der Mazda 6 Kombi der Unfallfahrerin wurde sichergestellt und soll ebenfalls von Gutachter näher untersucht werden.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge blieben der rechte Fahrstreifen und der Verzögerungsstreifen zur A20 für mehrere Stunden gesperrt. Die Autobahnpolizei Bad Oldesloe wurde bei diesem Einsatz von ihren Kollegen des Autobahnreviers Scharbeutz unterstützt. Zu Verkehrsbehinderungen kam es nicht. Der Verkehr auf der A1 in Richtung Norden lief problemlos an der Unfallstelle vorbei.

Von Jens Burmester

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