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40 Jahre Feuerwehrjugend Hamberge

Hamberge 40 Jahre Feuerwehrjugend Hamberge

Mit 40 Jahren ist sie eine der ältesten ihrer Art im Kreis Stormarn, aber sie gehört noch lange nicht zum alten Eisen. Ganz im Gegenteil.

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Für die Jungen und Mädchen der Hamberger Jugendabteilung gab es eine Schokoriegel-Torte zum Jubiläum: (v. l.) Mika, Melina und Robin.

Hamberge. Mit 40 Jahren ist sie eine der ältesten ihrer Art im Kreis Stormarn, aber sie gehört noch lange nicht zum alten Eisen. Ganz im Gegenteil. Die Jugendabteilung (früher Jugendfeuerwehr) der Freiwilligen Feuerwehr Hamberge hat am Wochenende ihren 40. Geburtstag gefeiert.

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Mit 40 Jahren ist sie eine der ältesten ihrer Art im Kreis Stormarn, aber sie gehört noch lange nicht zum alten Eisen. Ganz im Gegenteil.

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Wer Interesse an der Jugendfeuerwehr hat, kann sich jederzeit über die Homepage www.feuerwehr-hamberge.de oder bei einem Übungsabend informieren. In den Ferien ruht der Übungsbetrieb. Erster Übungsabend nach den Sommerferien ist Mittwoch, 7. September, ab 18 Uhr am Feuerwehrhaus.

Am 21. August 1976 wurde die Jugendfeuerwehr Hamberge gegründet. Es war die zweite Jugendwehr im Amt Nordstormarn und die achte im Kreis Stormarn. 16 Jungen waren damals einem Aufruf gefolgt.

Wehrführer Reinhard Ohrt verpflichtete seinerzeit jeden von ihnen per Handschlag. Mit dabei waren auch der stellvertretende Wehrführer Paul Oymanns und der neu gewählte Jugendwart Dietmar Ommen. Der zu der Zeit amtierende Bürgermeister Hans-Friedrich Iken, Vater des heutigen Amtswehrführers Albert Iken, wies daraufhin, dass es ein Tag mit großer Bedeutung für das Feuerwehrwesen sei. Die Jugendlichen zogen vom Feuerwehrhaus mit den Kameraden der Einsatzabteilung und angeführt vom Musikzug der Feuerwehr Bad Oldesloe zur Gründungsfeier in den Ortsteil Hansfelde zu Oymanns Gasthof.

Im Jahr 1982 trat Jugendwart Holger Beeck aus Protest zurück, weil der Wehrvorstand nicht bereit war, Mädchen nach erfolgreicher Ausbildung in die Einsatzabteilung der Wehr zu übernehmen. Und so dauerte es noch bis zum Jahr 1988, als Jennifer Glantz als erstes Mädchen bei der Jugendwehr anheuerte. Sieben Jahre später absolvierten bereits acht Mädchen ihre Ausbildung bei der Jugendfeuerwehr.

Heute sind Frauen in der Feuerwehr nicht nur herzlich willkommen, sondern aus den Reihen der Brandschützer nicht mehr wegzudenken.

Der heutige Jugendwart Harry Ruesch freute sich über die große Zahl der Gratulanten, darunter Kreispräsident Hans-Werner Harmuth, Kreisbrandmeister Gerd Riemann und Kreisjugendwart Johann Friedrich Hoffmann. Sein besonderer Dank galt Bürgermeister Paul-Friedrich „Pauli“ Beeck und dem Gemeinderat, die dafür gesorgt hatten, dass die Jugendlichen endlich Ausgehuniformen bekommen hatten. In dieser Kleidung seien sie heute mit stolz geschwellter Brust durch die Gemeinde marschiert. Aber auch den Mitstreitern und seinem Stellvertreter als Jugendwart, Markus Schlabs, die das Fest mit organisiert hatten und viel ehrenamtliches Engagement gezeigt hätten, dankte Harry Ruesch besonders herzlich.

In einer Löschübung hinter dem Feuerwehrhaus zeigten die Jugendlichen schließlich, was sie in den vielen Übungseinheiten gelernt hatten. Ein eigens für diese Vorführung gebautes Holzhaus stand in Vollbrand und musste gelöscht werden. Mit Plastikattrappen, die beim Angriffstrupp Atemschutzgeräte andeuten sollten, und einem Strahlrohr in der Hand erkundete der Nachwuchs zunächst die Lage und löschte dann.

Die Zuschauer, die die Aktion gespannt verfolgten, bedachten die Vorführung mit viel Beifall.

Hohe Auszeichnung für Bürgermeister Beeck

Hamberges Bürgermeister Paul-Friedrich Beeck ist während der Veranstaltung mit der Deutschen Feuerwehr-Ehrenmedaille ausgezeichnet worden. Es ist die höchste Auszeichnung für Zivilisten, die der Deutsche Feuerwehrverband zu vergeben hat. Sie ist vornehmlich bestimmt für Personen, die nicht der Feuerwehr angehören. Für Aktive gibt es das Ehrenkreuz.

In Stormarn haben die Ehrenmedaille zuvor unter anderem Hubert Priemel (1992), Manfred Meurers (1996), Jörg Reimann (1998), Astrid Matern (2005), Christa Zeuke (2013) und Anja Kühl (2015) erhalten.             jeb

 Jens Burmester

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