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Stormarn Grünes Licht für den Autohof
Lokales Stormarn Grünes Licht für den Autohof
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14:59 22.11.2018
Rechts der Autobahn soll am Kreuz Bargteheide der Autohof entstehen. Quelle: mc
Hammoor/Kiel

Der Autohof und das Gewerbegebiet in Hammoor am Autobahnkreuz Bargteheide werden kommen. So viel steht spätestens jetzt fest. Nur wie genau das gesamte Projekt ausgestaltet wird, muss in der nächsten Zeit entwickelt werden. Das erfuhren Detlev Hinselmann, Geschäftsführer der Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft Stormarn (WAS), und eine dreiköpfige Delegation aus Hammoor bei einem Gespräch mit der Landesplanung in Kiel. Im Vorwege hatte es in den Nachbargemeinden Unmut über die Planungen gegeben. Lasbek, Steinburg und auch Todendorf fühlen sich übergangen und nicht richtig informiert.

Sie hatten ein sogenanntes Zielabweichungsverfahren gefordert, damit ihre Belange stärker berücksichtigt würden. Das ging zwar nicht in Erfüllung, doch auch so sollen in einer raumordnerischen Abstimmung durch die Landesplanung die Interessen der anderen betroffenen Kommunen berücksichtigt und in das Projekt integriert werden. „Dazu wird es auch eine weitere Informationsveranstaltung für alle Beteiligten geben“, sagte Detlev Hinselmann, der von einem guten Gespräch in Kiel und einem akzeptablen Ergebnis sprach.

Da derzeit noch das Investoren-Auswahlverfahren läuft, ist es nach Aussage des WAS-Chefs noch zu früh für konkrete Pläne. „Erst wenn wir einen Investor haben, wissen wir, was genau und wie wir es dort bauen“, so Hinselmann. Er rechnet mit dem Feststehen des Investors für Frühjahr 2019.

Vor allem die Gemeinde Steinburg hatte in ihrer Stellungnahme zahlreiche Fragen zu dem Projekt gestellt. Auch Lasbek und Todendorf betonen immer wieder die überregionale Bedeutung und fordern daher ein Mitspracherecht. „Wir wollen keinen Konflikt mit den Gemeinden. Die Landesplanung wird sie nach einem bestimmten Modus beteiligen“, so Hinselmann weiter.

Alle drei Gemeinden fühlen sich in ihrer Weiterentwicklung eingeschränkt. Für Lasbek heißt das etwa, dass die Kommune über ein eigenes Gewerbegebiet nachdenkt. Das wird laut Bürgermeister Harald Lodders möglich, wenn die Autobahnabfahrt im Zuge des Umbaus des A-1-Kreuzes weiter nach Norden verlegt wird – nämlich auf Lasbeker Gebiet. An dieser Abfahrt könne dann auch Gewerbe angesiedelt werden, gleich in Nachbarschaft des neues Hammoorer Gewerbegebiets. „Wir müssen gucken, was drumherum möglich ist, und perspektivisch denken“, erklärt dazu Detlev Hinselmann; wohl wissend, dass die möglichen Gewerbeflächen im gesamten Kreis langsam weniger werden.

Markus Carstens

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