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Stormarn A 21: Doch kein Ausbau?
Lokales Stormarn A 21: Doch kein Ausbau?
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20:17 27.04.2016

e. Kommt jetzt die Rolle rückwärts in Sachen Ausbau der B 404 zwischen Bargteheide und Schwarzenbek zur Autobahn 21? Das Umweltbundesamt jedenfalls hat das Projekt in Bausch und Bogen verurteilt. Es sieht die Umweltziele der Bundesregierung verfehlt und möchte lieber mehr Geld in Eisenbahn-Projekte stecken.

Erst Anfang März war in Stormarn großer Jubel ausgebrochen, da der Ausbau der unfallträchtigen Strecke völlig überraschend in den „vordringlichen Bedarf plus“ des Bundesverkehrswegeplans bis 2030 aufgenommen worden war.

Die Bedenken des Umweltbundesamtes seien „olle Kamellen“, sagt Norbert Brackmann, CDU-Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Herzogtum Lauenburg/Stormarn-Süd. In dieser Form seien sie bereits im Bundesverkehrswegeplan berücksichtigt. Diese „fachliche Stellungnahme einer nachgeordneten Bundesbehörde“ sei weder neu noch überraschend, so Brackmann weiter. Er glaube daher nicht, dass die Einschätzung des Umweltamtes Einfluss auf das parlamentarische Verfahren habe — sprich der Ausbau der Bundesstraße zur A 21 so kommen wird, wie im Verkehrswegeplan vorgesehen.

Auch die Wirtschaft lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. „Wir bleiben cool“, sagt IHK-Pressesprecher Can Özren, auch Regionalberater speziell für den Kreis Stormarn ist. Die IHK sieht durch das Statement des Umweltbundesamtes keine Gefahr für den Ausbau zur Autobahn. Sie favorisiert ebenso wie die Wirtschaftsinitiative „A 21 jetzt“ sogar den Weiterbau bis nach Niedersachsen.

Zurzeit läuft in fünf Abschnitten der dreispurige Ausbau der Bundesstraße 404 mit wechselnden Überholstreifen zwischen Bargteheide und Trittau.

Von mc

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