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A 21: Kleine Maßnahme mit großer Funktion für die Region

Trittau A 21: Kleine Maßnahme mit großer Funktion für die Region

Die B 404 wird vom Autobahnkreuz Bargteheide bis zur Autobahnanschlussstelle A 24 zur Autobahn 21. Spätestens wenn im Dezember die entsprechenden Gesetze für den Bundesverkehrswegeplan verabschiedet werden, ist das sicher.

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Land und Bund im Austausch: Karin Druba, Referatsleiterin Straßenbau beim Land Schleswig-Holstein, und CDU-Bundestagabgeordneter Norbert Brackmann beim Talk in Trittau zum Ausbau der B 404 zur A 21.

Quelle: Fotos: K. Kuhlmann-Schultz

Trittau. Dann sollten die Planungen im Land Schleswig-Holstein beginnen, damit der Autobahnausbau auch bis zum Jahr 2030 auf den Weg gebracht wird. Und dann?

LN-Bild

CDU Stormarn eröffnete in Trittau die Diskussion zum Umbau der B 404 zur Autobahn.

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„Die A 21 wird die Lebensqualität der Region verbessern.“ Thomas Schwerdtfeger, Aumühle

Auf diese Frage suchten die Teilnehmer einer Informationsveranstaltung der CDU Stormarn in Trittau eine Antwort. 134 Millionen Euro soll der Ausbau – Stand heutiger Berechnung – kosten. Wann sich die Planer zum ersten Spatenstich treffen, ist ungewiss. Der Spielball liegt beim Land, hier wird geplant. Fakt ist, bevor es zum Autobahnausbau kommt, wird der dreispurige Ausbau der B 404 weiter vorangebracht, der in zwei Abschnitten bereits fertiggestellt ist. Eine Maßnahme, die die „Todesstrecke“ B 404 entschärfen soll.

Der Bau der Autobahn ist „eine relativ kleine Maßnahme im Vergleich zu anderen, aber sie hat eine große Funktion für diese Region“, erklärte der Kreistagsabgeordnete Lukas Kilian (CDU). Die B 404 ist „nicht die sicherste Straße im Land, das hat sich mit den Überholspuren auch nicht verbessert“, so der Politiker. Die Autobahn sei die sicherste Lösung, auch im Hinblick auf die Verkehre, die nach Realisierung der Fehmarn-Belt-Querung kommen würden.

Grandes Bürgermeister Heinz Hoch befürchtet, unabhängig von der Querung, dass die Autobahn grundsätzlich „ mehr Verkehr bringen wird. Sie müssen konkrete Lärmschutzmaßnahmen planen. Sie müssen etwas für die Bürger tun, die an der Peripherie der Straße wohnen. Schon heute können wir nachts die Lkw hören, die von den Fähren kommen und in Richtung Berlin fahren wollen“, unterstrich der Politiker, dessen Gemeinde gerade einmal 800 Meter von der Abfahrt Trittau Süd entfernt liegt. Lärmschutz wurde Bürgermeister Hoch zwar zugesichert, aber die Referatsleiterin Straßenbau beim Land, Karin Druba, warnte: „Lärmschutzmaßnahmen sind grundsätzlich vorgesehen, denn Lärm ist gesundheitsschädlich. Aber Lärmschutzmaßnahmen sind auch schon gescheitert, weil sich Bürger nicht einig waren.“

Auch die Frage, ob die Ab- und Auffahrten erhalten bleiben, trieb die Zuhörer um. Doch so detailliert kann das noch gar nicht beantwortet werden. Für Zuhörer Thomas Schwerdtfeger steht fest: „Die A 21 wird die Lebensqualität der Region verbessern. Eine gute Infrastruktur ist die Grundlage dafür. Es ist eine große Chance, die Region weiter zu entwickeln.“ Und wenn das Land nicht in der Lage sei, das zu planen, dann „gibt es viele private Planer, die planen das in zwei, drei Jahren“. Denn nur, wenn eine fertige Planung und damit Baureife vorliegt, fließt Geld vom Bund.

Aber die Planung und ihre Finanzierung sind wunde Punkte. Schleswig-Holstein, betonte der CDU-Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann, „hatte kein großes baureifes Projekt“. Und somit auch kein Geld abgerufen. Was nicht nur an der Planung liegt, wie Karin Druba betonte, sondern auch an Klagen gegen Planungen sowie zu wenig Personal. „Und wir brauchen die Finanzierung dazu.“ Denn 17 Prozent der Kosten blieben beim Land hängen. Für den CDU-Landtagsabgeordneten Tobias Koch ist klar: „Es darf nicht dazu kommen, dass wir wieder kein Geld beim Bund abrufen.“

 K. Kuhlmann-Schultz

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