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Stormarn A 21 statt B 404: Dem Ausbau einen Schritt näher?
Lokales Stormarn A 21 statt B 404: Dem Ausbau einen Schritt näher?
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20:18 11.12.2015

Es hat anscheinend genug Vorgespräche gegeben: Der Ausbau der B 404 zur A 21 konnte „so weit nach vorne geschoben werden, dass sie in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen werden soll“, bestätigte der Bundestagsabgeordnete der CDU, Norbert Brackmann. Das Ministerium werde, so der Politiker aus dem Wahlkreis Herzogtum Lauenburg und dem Süden Stormarns, im Januar einen Entwurf vorlegen, Mitte des kommendes Jahres solle es einen Kabinettsbeschluss dazu geben. „Das ist jetzt ja noch nicht in Stein gemeißelt, aber es wäre schon ein Erfolg, wenn wir die A 21 da platzieren könnten“. Ob das Land das dann auch plant, sei allerdings „die nächste Hürde“. Schleswig-Holstein hätte jetzt auch nicht von Bundesmitteln für den Straßenbau profitieren können, „das Land hatte kein baureifes Projekt. Das ist bitter“. Es sei nicht in den Genuss von drei Milliarden Euro zusätzlich gekommen, unterstrich der Haushaltsfachmann.

Bereits seit mehreren Jahren wird gefordert, die B 404 vom Autobahnkreuz Bargteheide in Richtung A 24 bei Schwarzenbek und weiter bis zur A 39 bei Lüneburg als Autobahn auszubauen. Derzeit wird die B 404 in vier Abschnitten dreistreifig ausgebaut, zwei sind bereits fertig.

Mit einer Imagekampagne wirbt unter anderem die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Lübeck für die A 21. Zum neuen Stand äußert sich Lars Schöning, Hauptgeschäftsführer der IHK: „Wir begrüßen grundsätzlich die Aufnahme des Straßenbauprojektes ,Weiterführung der A 21 bis zur A 39 mit Elbquerung im Osten Hamburgs‘ in den Bundesverkehrswegeplan. Allerdings wird allein die Klassifizierung auf absehbare Zeit nicht zur Lösung der Verkehrsprobleme in der Metropolregion beitragen. Im Vergleich zum bisherigen Bundesverkehrswegeplan hat die A 21 im vorliegenden Entwurf keine Aufwertung erfahren. Hierfür wäre die Einstufung in den ,Vordringlichen Bedarf‘ erforderlich gewesen, wie es die Wirtschaft seit vielen Jahren fordert. In dem Fall hätten Planungen und Bauarbeiten folgen können. Jetzt steht, realistisch gesehen, lediglich die Planung an. Der Bund verschiebt damit die Lösung der Verkehrsprobleme vor Ort auf unbestimmte Zeit. Die IHK zu Lübeck wird sich unvermindert in den kommenden Monaten für die Aufnahme der A 21 in eine höhere Kategorie des Bundesverkehrswegeplanes einsetzen.“

kks

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