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Stormarn A1: Fünf Glätteunfälle am Vormittag
Lokales Stormarn A1: Fünf Glätteunfälle am Vormittag
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09:17 08.01.2013

Der erste Unfall passierte dabei bereits gegen 4.15 Uhr in Höhe der Gemeinde Braak. Ein 24-jähriger Reinfelder fuhr auf dem mittleren Fahrstreifen in Richtung Hamburg. Auf der vereisten Fahrbahn brach plötzlich das Heck seines 3er BMW aus und geriet ins Schleudern. Er prallte in die Mittelschutzplanke und kam entgegen der Fahrtrichtung quer auf dem linken und mittleren Fahrstreifen zum Stehen. Eine 33-jährige Reinfelderin sah den quer stehenden BMW, konnte aber nicht mehr rechtzeitig bremsen. Sie versuchte noch mit ihrem Ford Focus nach rechts auszuweichen, geriet ebenfalls ins Schleudern und stieß mit dem VW Passat einer 32-jährige Roggenstorferin (Mecklenburg-Vorpommern) zusammen. Der nachfolgende 62-jährige Fahrer aus Schwissel wollte auch mit seinem VW Lupo ausweichen und schleuderte gegen die rechte Schutzplanke. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Der Bereich der Unfallstelle musste für etwa eine halbe Stunde gesperrt werden.

Gegen 7.20 Uhr war der 48-jährige Fahrer eines Sattelzuges aus Tensfeld in Richtung Hamburg zu schnell unterwegs. In Höhe der Gemeinde Stapelfeld fuhr er auf das Heck des vor ihm befindlichen Lkw eines 50-jährigen Lüdersdorfers auf. In dem Bereich hatte sich aufgrund der dortigen Baustelle mit einer Fahrbahnverengung ein Stau gebildet. Der Sattelzug schob den Lkw nach in den Graben. Der Fahrer des Sattelzuges wurde leicht verletzt, dr Lkw-Fahrer kam mit dem Schrecken davon. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in einer Höhe von etwa 6000 Euro. Es bildete sich ein Rückstau von drei Kilometern.

Gegen 8.10 Uhr dann der nächste Unfall. Ein 46-jähriger Sülfelder fuhr mit seinem Volvo auf dem mittleren Fahrstreifen in Richtung Hamburg. Ein 49-jähriger Möllner befuhr zur gleichen Zeit mit seinem Lkw den rechten Fahrstreifen. Der 46-Jährige verlor bei einem Spurwechsel die Kontrolle über den Volvo und geriet ins Schleudern. Er stieß auf dem rechten Fahrtsreifen mit dem Lkw zusammen. Anschließend prallte der Volvo gegen die rechte Schutzplanke und kam auf dem Standstreifen zum Stehen. Beide Fahrer blieben unverletzt. Der Sachschaden wird auf etwa 4500 Euro geschätzt.

Um 8.35 Uhr kam es in Höhe Barsbüttel, in Fahrtrichtung Lübeck, zu dem nächsten Unfall. Der 40-jährige Fahrer eines Opel Astra aus Hamburg fuhr auf dem linken Fahrstreifen. Aufgrund der Glätte geriet er mit dem Wagen ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal in die Schutzplanke. Der Mann blieb unverletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 8100 Euro geschätzt.

Gegen 10.35 Uhr, ebenfalls in Höhe der Gemeinde Siek, ereignete sich ein weiterer Unfall. Ein 65-jähriger Bad Oldesloer war zu der Zeit mit seinem VW Golf in Richtung Lübeck unterwegs. Eine 24-jährige Hamburgerin fuhr mit ihrem Toyota Aygo auf dem mittleren Fahrstreifen in Richtung Lübeck. In Höhe der Anschlussstelle Ahrensburg soll der 65-jährige plötzlich unvermittelt von dem rechten Fahrstreifen auf den mittleren gewechselt haben. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, wich die Hamburgerin auf den mit Eis und Schnee bedeckten linken Fahrtstreifen aus, geriet dort ins Schleudern und touchierte den VW Golf des Bad Oldesloers. Der kam daraufhin ebenfalls ins Schleudern. Beide Fahrzeuge kamen an der Mittelschutzplanke zum Stillstand. Verletzt wurde niemand. Schaden: rund 7000 Euro.

LN

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