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Stormarn Abenteuer-Golf lockt die Tagestouristen an
Lokales Stormarn Abenteuer-Golf lockt die Tagestouristen an
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18:19 21.05.2016

Einer, der ganz praktisch für den Tagestourismus in Stormarn arbeitet, ist der 29-jährige Lütjenseer Marc Hilger. Am 1. Mai hat er in unmittelbarer Nähe zum Nordstrand des Großensees eine Abenteuer-Golfanlage eröffnet, die erste im Kreis. Statt glatten Betonpisten mit einem Loch in der Mitte erwartet die Spieler hier eine urbane und damit erweiterte Version des beliebten Minigolfspiels. Das Abenteuer auf Kunstrasen und mit einem Bachlauf liegt direkt neben den Plätzen des Tennisclubs Schleushörn, zwischen Großensee und Mönchsteich.

Rund 2000 Quadratmeter Fläche laden ein, sich auszutoben. Mit 18 Löchern – wie beim Golf oder Minigolf. Gespielt wird mit normalen Minigolfschlägern auf Kunstrasen. Damit der Frust nicht groß

wird, schlagen die Spieler einen Golfball, der rollt auf Kunstrasen einfach besser. Und auch die Hindernisse sind anders als bei den bekannten Minigolfanlagen. Die Bälle müssen über Baumstämme, kleine Hügel, große Steine oder Sandlöcher geschlagen werden. Und das Schöne: Die Bahnen dürfen, ja müssen sogar betreten werden. Anders als beim Minigolf.

Etwa 900 Tonnen Schotter und 60 Tonnen Steine wurden dafür auf dem idyllischen Gelände verbaut. Mehr als sechs Monate hat es gedauert, dann war Platz fertig war. Kostenpunkt: 300 000 Euro.

Zwar gibt es bereits in Bayern viele Abenteuer-Golfanlagen, mitgebracht hat Marc Hilger die Idee aber aus Amerika: Da gehören „Adventure Golfanlagen“ zum Standard der Freizeitgestaltung. „Da spielt man dann in Themenanlagen, beispielsweise unter Dinosauriern“, erzählt Hilger. Aber das, findet der 29-Jährige, hätte nun wirklich nicht zu Lütjensee gepasst. „Hier im Wald machen die Dinos wenig Sinn“, stattdessen hat Hilger die Anlage dem Wald angepasst. Und setzt damit auf diejenigen, die sowieso gerade einen Spaziergang am Großensee machen, die eine Radtour planen, die zum Baden an den Nordstrand fahren oder mal wieder aus Hamburg raus in die Natur fahren wollen. „Die kommen, die Leute, das ist klar.“ Pfingsten hat er die Erfahrung bereits gemacht, was ihn natürlich freut.

Zumal die Preise, findet der Jungunternehmer, der zwei kleine Kinder hat, moderat seien: Erwachsene zahlen 6,50 Euro, Kinder und Jugendliche fünf Euro. Jungen und Mädchen, die unter einem Meter groß

sind, zahlen gar nichts. Bekommen aber natürlich einen Minigolfschläger, damit sie aktiv ins Spielgeschehen eingreifen können. Denn eine Runde über den Platz dauert schon mal 90 Minuten. „Ich möchte, dass auch Familien mit drei Kinder hier in der Natur ihren Spaß haben können.“ Und nicht nur im Sommer. Auch im Winter, so sieht es das Konzept von Hilger jedenfalls vor, sollen die Schläger geschwungen werden.

• Informationen im Internet: www.abenteuergolf-luetjensee.de

kks

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