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Stormarn Abfischen muss verschoben werden
Lokales Stormarn Abfischen muss verschoben werden
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12:55 10.10.2018
In den vergangenen Jahren konnte der Teich stets im Oktober abgelassen werden. Quelle: M. Thormählen
Seefeld

Es ist ein fester Termin im Kalender: Stets am dritten Sonnabend im Oktober wird das beliebte Abfischen in Seefeld gefeiert. Es muss jedoch wegen der ungewöhnlichen Witterungsbedingungen abgesagt werden und soll am 17. November in dem Oldesloer Ortsteil nachgeholt werden.

Das traditionelle Kapfenabfischen der Seegemeinschaft Seefeld kann in diesem Jahr nicht wie geplant stattfinden – es war für Sonnabend, 20. Oktober, vorgesehen. Als Gründe für diese Absage wurden von den Veranstaltern die anhaltend zu geringen Niederschläge und die für diese Jahreszeit ungewöhnlich hohen Temperaturen genannt.

Weil der Seefelder See für den Brandschutz des Dorfes als Wasserquelle von großes Bedeutung sei, und alle weiteren Löschteiche im Ort kaum noch Wasser führten, wäre es momentan zu riskant, den See jetzt abzulassen, so die Gemeinschaft. Und die aktuellen Wetterprognosen verheißen nichts Gutes: Wegen fehlenden Regens werde vermutlich nicht ausreichend Wasser nachlaufen, um den See nach dem Abfischen schnell wieder zu füllen und damit den Brandschutz wieder zu garantieren. Außerdem würden die Karpfen, die nicht verkauft werden, das Hältern über einen so langen Zeitraum nicht verkraften, weil die Fische wegen der Wärme noch zu aktiv seien und große Mengen Sauerstoff benötigten, heißt es von der Seegemeinschaft.

Die Organisatoren hoffen auf eine Wetteränderung. Sollten sich die Bedingungen im Laufe der kommenden vier Wochen ändern und es größere Niederschläge geben, würde das beliebte Abfischen in Seefeld um vier Wochen verschoben werden. Es könnte am Sonnabend, 17. November, ausgerichtet werden. Neben dem Verkauf von Karpfen und anderen Fischen wird in Seefeld stets ein buntes Fest gefeiert. Regionale Produzenten bieten unter anderem eigene Waren wie Fleisch, Gemüse oder Honig an. Die traditionelle Aktion ist stets auf eine große Resonanz bei zahlreichen Besuchern gestoßen.

M. Thormählen

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