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Stormarn Abschied und Neuanfang in Reinfeld
Lokales Stormarn Abschied und Neuanfang in Reinfeld
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18:15 16.05.2018
Die letzte Sitzung der Reinfelder Stadtverordnetenversammlung. Am 13. Juni wird alles auf neu gestellt. Quelle: Fotos: Bma
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Reinfeld

Zu Beginn der Sitzung der Reinfelder Stadtverordnetenversammlung gab es zunächst eine Mitteilung des Bürgervorstehers. „Und zwar ohne großes Brimborium. Für mich ist das heute die letzte Sitzung als Vorsitzender dieser Versammlung. Ich möchte das nicht beenden, ohne gesagt zu haben, dass es mir fast durchgängig gefallen beziehungsweise sogar Spaß gemacht hat. Ich hatte den Eindruck, dass unsere Umgangsweise miteinander eine solche ist, die man durchaus vorzeigen kann“, sagte Gerd Herrmann (SPD). Immer habe man Wege gefunden, Dinge vernünftig und ohne Schärfe miteinander zu besprechen. Auf diese Weise habe man Stadt und Politik entlasten können. „Das habe ich als sehr angenehm empfunden“, so die Dankesworte Herrmanns. Diese Wahlperiode endet mit der konstituierenden Sitzung am 13.

Matthias Münster-Nauruhn ist für Ines Knoop-Hille bei den Grünen nachgerückt.

Juni, bei der die ausscheidenden Stadtverordneten verabschiedet werden und die neuen ihr Amt antreten. Wer dann Bürgervorsteher und damit oberster Repräsentant der Stadt Reinfeld wird, ist derzeit noch offen. Das Vorschlagsrecht liegt bei der CDU, die als stärkste Fraktion aus der Wahl hervorgegangen ist.

Auch bei den Grünen gibt es eine Veränderung. „Ines Knoop-Hille hat ihr Mandat niedergelegt, weil sie eine Stelle bei der Stadt Reinfeld angetreten hat“, teilte der Bürgervorsteher mit. Damit keine Interessenkollision entsteht, rückt bis zur konstituierenden Sitzung Matthias Münster-Nauruhn nach, der bei der Stadtverordnetensitzung per Handschlag verpflichtet wurde.

Auf der Agenda stand das Thema Neufassung der Richtlinien für Ehrungen, Ehrengaben und Zuwendungen im Einzelfall durch die Stadt Reinfeld. Die Satzung wurde erstmals im Haupt- und Finanzausschuss im September 2017 behandelt. In der Stadtverordnetenversammlung im Oktober wurde sie zurückverwiesen, weil der Eindruck entstanden war, dass die Wertschätzung nicht ausdrücklich zutage getreten ist.

Daraufhin hatte der Haupt- und Finanzausschuss das Thema an den Ältestenrat übergeben, der einen Vorschlag ausgearbeitet hat. „Dieser Vorschlag enthält keine Ehrungsmöglichkeiten mehr für Mitarbeiter“, erläuterte Lasse Karnatz (SPD). Die Stadtverordneten folgten dennoch mit einer Gegenstimme dem Beschlussvorschlag. Begründung: Dieser Beschluss stelle keine mangelnde Wertschätzung dar.

Es sei nur so, dass man Ehrungen und Zuwendungen für Mitarbeiter getrennt behandeln solle.

„Ehrungen sind gedacht für Menschen, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich für Dinge engagieren, die der Allgemeinheit zugute kommen. Für Hochzeiten oder Geburten bei städtisch Beschäftigten soll eine eigene Regelung geschaffen werden“, erklärte Gerd Herrmann.

Neue Gebühren für städtische Flächen standen zudem auf der Tagesordnung. Tim Oliver Steffen (CDU) war aufgefallen, dass sich die Benutzungsgebühr für Boote auf dem Herrenteich verdoppeln soll.

Vorgesehen war, dass pro Boot monatlich zehn statt fünf Euro fällig werden. „Den Sinn haben wir nicht verstanden. So einen großen Trubel wie auf der Alster haben wir ja nicht.“ Zudem sammelten die Bootsbesitzer bei ihren Touren auf dem Teich auch den Müll ein. Die geplante Erhöhung nahmen die Politiker einstimmig zurück.

Von Britta Matzen

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