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Stormarn AfD-Spitzenkandidat aus Stormarn geht nach Berlin
Lokales Stormarn AfD-Spitzenkandidat aus Stormarn geht nach Berlin
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10:59 26.09.2017
Dr. Bruno Hollnagel aus Hoisdorf geht für die AfD nach Berlin. Quelle: Wiemer
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Hoisdorf

„Ich bin natürlich sehr erfreut, dass wir so ungeheuer viel mehr Stimmen bekommen haben als letztes Mal. Gleichzeitig bin ich überrascht über die hohen Verluste der großen Parteien", so Hollnagel.

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Er sei Ökonom und kritisiere die gegenwärtige Politik vor allem unter ökonomischem Aspekt. „Ich bin nicht rechtsradikal, ich trete für einen Rechtsstaat ein und setze auf den gesunden Menschenverstand“, betont der 69-Jährige. „Im AfD-Parteiprogramm steht kein einziger rechtsradikaler Punkt. Bei Flüchtlingen gilt, dass Menschen ohne Bleiberecht abgeschoben werden müssen, die mit Bleiberecht dagegen können bleiben, ich trete für Rechtsstaatlichkeit ein.“ Das Gleiche gelte für die EU-Politik. Seine persönlichen Themen seien die Infrastruktur, denn die Straßen müssten wesentlich verbessert werden, und die Schulen, in denen seiner Meinung nach Mindeststandards für die Abschlüsse festgelegt werden müssten, um die Ausbildung zu verbessern und wettbewerbsfähig zu machen. Das sei allerdings seine persönliche Meinung, die noch nicht mit der Partei abgestimmt sei. „Der Schlüssel zum Erfolg ist eine Sachpolitik im Interesse unseres Staates. Das bedeutet, dass wir etwas gegen Altersarmut und gegen Kinderarmut machen müssen. Am Montag fahre ich nach Berlin, dann wird es erste Gespräche geben“, so Hollnagel. „Ich bleibe aber Stormarner.“

Für Professor Axel Gehrke aus Grönwohld, der für die AfD auf Listenplatz zwei angetreten ist, war es am Abend noch offen, ob auch er nach Berlin geht. „Das hängt davon ab, wie Schleswig-Holstein gewählt hat“, sagt der Mediziner. „Wenn wir hier zehn Prozent erreicht haben, wird es wohl klappen, darunter wird es eng.“ Er sei erstmal sehr froh, dass die AfD so gut abgeschnitten habe. „Trotz massiver Behinderungen haben doch viele zur AfD gefunden.“ Die AfD hatte in Stormarn die Wahl beobachtet, um sicher sein zu können, dass nichts manipuliert wird. „Ich habe die Wahl beobachtet, und es läuft sehr gut hier“, betont Gehrke. „Es gibt keinerlei Unregelmäßigkeiten.“ Für ihn werde es wahrscheinlich eine lange Nacht, so der 75-Jährige.                                                                                                    

ba 

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