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Stormarn Aktionstag in Stormarn: Nein zu Gewalt an Frauen
Lokales Stormarn Aktionstag in Stormarn: Nein zu Gewalt an Frauen
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21:05 18.11.2016
Tüten werden auch in Oldesloe und Reinfeld verteilt. FOTO: LN
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Reinbek/Bad Oldesloe

Der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen findet jedes Jahr am 25. November statt. An diesem Tag soll ein Zeichen gesetzt werden gegen jede Form von Gewalt an Frauen. Zum 13. Mal macht die gemeinsame Aktion des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein, des Landesinnungsverbandes des Bäckerhandwerks Schleswig-Holstein und der Gleichstellungsbeauftragten und lokalen Bündnisse gegen häusliche Gewalt auf diese Situation aufmerksam.

Über 360000 Brötchentüten mit dem Aufdruck „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ werden landesweit in der Woche vor dem 25. November, dem internationalen Tag „Nein zu Gewalt an Frauen“, von rund 60 Bäckereien verteilt. In Bad Oldesloe werden die Papiertüten mit dem roten Aufdruck und der Nummer des bundesweiten Hilfetelefons am Mittwoch, 23. November, von 10 bis 12 Uhr beim Verkaufsstand der Bäckerei Rohlf auf dem Wochenmarkt eingesetzt.

Am Freitag, 25. November, gibt es die Brötchentütenaktion in Reinfeld auf dem Wochenmarkt beim Stand der Bäckerei Rohlf.

Gewalt im Kreis

Zahlen zu häuslicher Gewalt für den Kreis Stormarn aus dem vergangenen Jahr:

22 Frauen und Familien hatten 2015 mit der Frauen- und Mädchenberatung und die Erziehungsberatungsstelle des Beratungszentrums Südstormarn Kontakt.

Das Frauenhaus Stormarn bot im Jahr 2015 Schutz und Wohnmöglichkeit für 48 Frauen und 38 Kinder. Viele weitere Anfragen mussten an andere Frauenhäuser im Land vermittelt werden.

70Fälle von häuslicher Gewalt wurden 2015 von der Polizei an die Frauenberatungsstelle von ,Frauen helfen Frauen Stormarn in Bad Oldesloe übermittelt. 46 Frauen meldeten sich wegen häuslicher Gewalt selbst an diese Beratungsstelle. Die Beratungsstelle für Frauen und Mädchen in Ahrensburg verzeichnete für 2012 eine Zahl von 21 Frauen, die von Gewalt betroffen sind. Diese Zahlen stehen nur für die Fälle, die bekannt geworden sind. Es ist davon auszugehen, dass die Anzahl der Betroffenen deutlich höher ist.

LN

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