Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Stormarn Albert Iken mit Großem Zapfenstreich verabschiedet
Lokales Stormarn Albert Iken mit Großem Zapfenstreich verabschiedet
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:42 06.10.2017
Aufmarsch zum Großen Zapfenstreich für den scheidenden Amtswehrführer Albert Iken aus Hamberge. Quelle: Fotos: Jens Burmester
Anzeige
Hamberge

Albert Iken (66) erreicht in einigen Tagen die Altersgrenze für Feuerwehrmänner im aktiven Dienst. Zum Nachfolger wurde bereits Bernd Link aus Westerau gewählt, der bislang einer der beiden Stellvertreter Ikens war.

 

Albert Ikens (r.) Nachfolger, Bernd Link (l., Westerau), überreichte eine Plakette, an der der Helm des scheidenden Amtswehrführers hängen wird.

Viele Weggefährten Ikens waren der Einladung zur Abschiedsfeier gefolgt. Auch aus der Politik waren die Bürgermeister und Bürgermeisterinnen des Amtes, Amtsdirektor Stefan Wulf aus Badendorf, der ehemalige Amtsdirektor Sönke Hansen und Landrat Dr. Henning Görtz dabei. Und natürlich seine langjährigen Weggefährten aus den Reihen der Feuerwehren, allen voran Kreiswehrführer Gerd Riemann und die Wehrführer des Amtes Nordstormarn.

„Lieber Albert, du bist hier in Hamberge im Jahr 2005 zum Amtswehrführer ernannt worden und nun, zwölf Jahre später, schließt sich der Kreis auch wieder hier in Hamberge“, sagte Amtsdirektor Stefan Wulf. In den zwölf Jahren, in denen er den Wehren als Amtswehrführer vorgestanden habe, sei viel geschehen. So seien fast alle Wehrführer im Amt Nordstormarn erstmals in ihr Amt gewählt worden und die Jugendabteilung in Feldhorst sei gegründet worden. „Du hast dich immer stark gemacht für die Jugendarbeit. Auch weil du erkannt hast, dass die Wehren Nachwuchs brauchen. So konnte die Zahl der aktiven Mitglieder bis heute gehalten werden“, sagte Wulf weiter.

Bürgermeister und Amtsvorsteher Paul-Friedrich Beeck aus Hamberge ließ in seiner Rede noch einmal die Feuerwehrzeit von Albert Iken Revue passieren. Nach seinem Eintritt 1975 sei Iken 1989 zum stellvertretenden Wehrführer und neun Jahre später zum Wehrführer gewählt worden. Beeck: „Das zeigt, dass du schon früh Verantwortung übernommen hast.“

Albert Iken habe mit sehr viel Engagement und großer fachlicher Kompetenz die Feuerwehren im Amt auf alle Herausforderungen vorbereitet und sie dabei auch zukunftsfähig gemacht. Im Jahr hätte er 23 Jahresversammlungen der Feuerwehren besucht. Das deute auf die umfangreiche Tätigkeit hin, die er stets perfekt gemeistert habe. Um die Arbeit aber für alle Beteiligten etwas leichter zu machen, habe man sich vor einigen Jahren entschieden, einen zweiten Stellvertreter zu wählen.

Immerhin waren die Anforderungen nicht nur auf den Amtsbereich beschränkt. Iken ist noch heute der Führer der ersten Brandschutzbereitschaft des Kreises Stormarn. Zusätzlich ist der nun scheidende Amtswehrführer auch Mitglied der Bewertungskommission für den Leistungswettbewerb „Roter Hahn“ beim Kreisfeuerwehrverband Stormarn.

Landrat Dr. Henning Görtz dankte Iken für seine gute Zusammenarbeit und wandte sich auch an Ikens Frau Angelika, die ihrem Mann in Sachen Feuerwehr und auch im Bezug auf die Kommunalpolitik stets den Rücken freigehalten habe.

Nach den Grußworten und einem gemeinsamen Essen ging es dann zum Sportplatz in Hamberge. Dort gab es den Großen Zapfenstreich für den scheidenden Amtswehrführer, gespielt vom Spielmannszug des TSV Ahrensburg und dem Feuerwehrorchester Großhansdorf. Kommandeur war der langjährige Bargteheider Wehrführer Wolfgang Schramm.

 jeb

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Anzeige