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20:18 21.09.2013
Spekulatiusbrettschnitzer Anton van der Aar kommt aus Holland.

Mit sage und schreibe 130 Ausstellern aus Deutschland und dem benachbarten Ausland ist der 33. Kunsthandwerkermarkt in Trittau unbestritten das größte Volksfest seiner Art im Norden. Zugleich dürfte der Markt zum Erntedank am 5. und 6. Oktober auch einer der ältesten in ganz Schleswig-Holstein sein, zu dem zehntausende Besucher strömen.

Zu bestaunen sind etwa allerlei selten gewordene Gewerke. Wer mag, kann Glasbläsern, Keramikern, Stiftedrechslern oder dem Spekulatiusbrettschnitzer Anton van der Aar über die Schulter schauen.

Letzterer reist eigens aus den Niederlanden an.

Hans-Josef Altmann hat sich den Beinamen „Der Gutenberg“ zugelegt und zeigt, wie im Mittelalter erstmals Texte mit beweglichen Lettern gesetzt und gedruckt wurden. Zudem hat er eine Bibelausstellung im Gepäck.   Die Schreibgeräte des Kunsthandwerkers Werner Hack aus Hamburg werden aus Edelholzarten an der Drehbank handgedrechselt.

Schicke Tiffany- und Bleiglasbilder führt Renate Hirschhoff aus Hamburg in der Wassermühle vor. Bürstenmacher Hans Wilhelm Hintz aus Marburg stellt aus natürlichen Werkstoffen über 600 verschiedene Bürsten auf historischen Maschinen her. Die jüngsten Besucher dürften bei der „Kleinen Welt der Perlsacktiere" von Uwe Stossno aus Rheurdt Schlange stehen. Er fertigt die niedlichen Kreaturen aus weichem Nicki-Stoff und bring dabei vielfältige Kreationen hervor. Akzente für den Garten setzt Christine Knopf aus Bleckede mit ihren Skulpturen aus Yton und Metallelementen. Zudem werden Schmuck und Zierrat in allen Formen angeboten.

Was ein richtiges Erntedankfest ist, wartet natürlich auch mit kulinarischen Spezialitäten auf. Der Besucher findet Honigprodukte und frisch nach nostalgischen Rezepten gebackenes Brot. Dazu gibt es ländliche Leckereien aus der Region rund ums Erntedankfest wie frische Wildspezialitäten und eigene Erzeugnisse vom Hof wie Zier- und Speisekürbisse, Zuckermais und Kartoffeln dürfen auf diesem Markt auch nicht fehlen.

Mit von der Partie ist auch Joachim von Bülow vom Forstgut Bergholz mit heimischen Wildspezialitäten. Seine hausgemachten Delikatessen werden nach uralten Familien-Rezepten hergestellt. Seit mehr als 550 Jahren lebt die Familie Joachim von Bülow im Herzogtum Lauenburg. Wer edlere Delikatessen liebt und mediterrane Genüsse wie frische Austern, Lachs- und Krabbenpaste zum Probieren und Weine wie Muscadet oder Carbernet sucht, findet sie an dem Stand der Trittauer Partnergemeinde Saint Julien. Ein Händler kommt aus Frankreich zum Kunsthandwerkermarkt angereist.

In der Wassermühle werden freilich auch Kaffee und selbst gebackene Kuchen vom Gasthof Hamester aus Basthorst angeboten. Eine kleine Marktgastronomie bietet Spezialitäten und mit frisch gezapftem Bier aus der alten Getränkekutsche können die Besucher ihren Durst stillen.

Der Eintritt sowie das Parken sind frei. Der Markt ist jeweils am 5. und 6. Oktober von 10 bis 13 Uhr geöffnet.

Cajun und Country
130 Aussteller präsentieren ihre Waren an der Trittauer Wassermühle am Sonnabend 5. sowie Sonntag, 6. Oktober. Geöffnet ist der Markt von 10 bis 18 Uhr. Am Sonntag haben die Geschäfte von 13 bis 18 Uhr auf.


Die beliebte Band „Cattle Call“ tritt am Sonntag von 15 bis 18 Uhr an der Napoleonbrücke auf. Die Gruppe entführt in die Welt von Cajun, Country und Bluegrass. Klassiker aus Honky-Tonk, Blues und gute Evergreens vervollständigen das Programm.

 

LN

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