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Stormarn Am Strand gab‘s viel Spaß im weißen Sand
Lokales Stormarn Am Strand gab‘s viel Spaß im weißen Sand
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20:12 10.05.2016
Höhepunkt des Zeltlagers im Ostseebad Scharbeutz waren die Spiele ohne Grenzen, die mal mit und auch mal ohne Wasser stattfanden.

Vier Tage war die Jugendherberge im Ostseebad Scharbeutz fest in der Hand der Stormarner Jugendfeuerwehren. Und auch die Parkplätze um das Herbergsgelände, wo in der Regel Touristen und Badegäste ihre Autos parken, war von Einsatzfahrzeugen der Feuerwehren geprägt. „Mit 662 Teilnehmern aus 34 teilnehmenden Jugendfeuerwehren aus unserem Kreis haben in diesem Jahr so viele Jugendliche wie noch nie zuvor am Kreiszeltlager teilgenommen“, resümierte Kreisjugendwart Johann-Friedrich Hoffmann.

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662 Jungen und Mädchen aus Stormarn nahmen am Zeltlager des Kreisfeuerwehrverbandes teil.

Natürlich sollte in diesen Tagen — von Himmelfahrt bis zum darauffolgenden Sonntag — an der Ostseeküste der Spaß im Vordergrund stehen, aber es wurde auch Feuerwehrdienst gemacht. Während die Väter mit Bollerwagen auf Tour waren, ging es für den Feuerwehrnachwuchs am Vatertag um die „Jugendflamme 2“, den zweiten Nachweis ihrer Leistungsfähigkeit. Und damit noch nicht genug: Am Abend bewiesen die Jugendlichen bei einem Orientierungsmarsch durch Scharbeutz, dass man auch ohne Ortskenntnisse in der Fremde zurecht kommt.

Nachdem die Jugendlichen mit ihren Begleitern dann am Freitag jeweils ein eigenes Programm auf die Beine stellten und den Tag für Ausflüge nutzten, stand das Highlight eines jeden Zeltlagers am Sonnabend auf der Tagsordnung. Wieder hieß es „Spiele ohne Grenzen“, bei denen die Jugendwehren im fairen Wettkampf am Strand von Scharbeutz um einen großen Wanderpokal kämpften. Bei den 15 verschiedenen Stationen kamen nicht nur die Jugendlichen, sondern auch die Betreuer mächtig ins Schwitzen, denn die Sonne brannte erbarmungslos und die Temperaturen lagen deutlich über der 25-Grad-Marke. Und während die Urlauber in Badehose und Bikini am Strand lagen, waren die Feuerwehrangehörigen mit Einsatzstiefeln und Latzhose unterwegs.

Der beste Platz ist am Ende der zweite Platz, sind sich die Jugendlichen schon seit vielen Jahren einig. Denn der Sieger muss im kommenden Jahr den Wettkampf ausrichten und die Spiele organisieren.

Nach den Grußworten von Kreispräsident Hans-Werner Harmuth, den stellvertretenden Bürgermeisters von Scharbeutz, Hans-Jürgen Pöppel, dem Stormarner Kreisjugendwart und stellvertretenden Landesjugendwart Alexander Weselewski sowie von Kreiswehrführer Gerd Riemann stieg die Anspannung immer mehr.

Doch bis die Siegermannschaft feststand, sollte es noch etwas dauern, denn Hoffmann begann vom hinteren Ende, die Platzierten zu benennen. Bis zum elften Platz gab es nur Urkunden. Ab Platz zehn bekamen die Mannschaften zur Urkunde auch einen Pokal. Die rote Laterne ging in diesem Jahr an die Jugendwehr Klein Wesenberg. Zum ersten Mal waren die Jugendlichen aus Steinburg dabei. Sie belegten einen beachtlichen zehnten Platz und nahmen auch einen Pokal mit nach Hause.

Auf dem Siegerpodest standen dann aber die Jugendwehren aus Braak (dritter Platz) und Delingsdorf (zweiter Platz). Den Sieg sicherten sich zum ersten Mal die Jungs und Mädchen aus Grönwohld.

Freudestrahlend nahmen sie Siegerpokal, Wanderpokal und Urkunde entgegen. Und wenige Minuten später brachten sie Jugendwart Klaus-Dieter Psotta nicht nur in voller Uniform an den Strand, sondern warfen ihn auch in die gerade einmal neun Grad kalte Ostsee. Und weil Feuerwehrkameraden zusammenhalten, stürzten sich alle anderen Grönwohlder sehr zur Freude von Wehrführer Frank Grau und Bürgermeister Ralf Breisacher, die zur Siegerehrung wie viele andere Wehrführer auch nach Scharbeutz gekommen waren, in die Fluten.

Nach einer Disco und der letzten Nacht in den Zelten ging es für die Teilnehmer wieder nach Hause.

In der Jugendarbeit besonders engagiert

Vier verdiente Feuerwehrmänner, die sich in der Jugendarbeit seit langer Zeit engagieren, wurden in Scharbeutz geehrt. Die Leistungsspange der Schleswig-Holsteinischen Jugendwehren in Bronze erhielten Klaus-Dieter Psotta aus Grönwohld, Sebastian Rathjen aus Delingsdorf und Matthias Müller aus Braak.

Mit der silbernen Leistungsspange wurde Jens Bestmann vom Vorstand des Jugendfeuerwehrausschusses des Kreises Stormarn ausgezeichnet.   jeb

Von Jens Burmester

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