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Arbeitsagentur informiert Helfer

Bad Oldesloe Arbeitsagentur informiert Helfer

Für Flüchtlinge gibt es diverse Möglichkeiten der Jobsuche.

Bad Oldesloe. Die Agentur für Arbeit Bad Oldesloe und das Jobcenter Stormarn hatten ehrenamtliche Helfer, Paten und Betreuer von Flüchtlingen ins Stadthaus Bargteheide eingeladen. Über 50 nahmen das Angebot an und informierten sich, wie Schutzsuchenden auf dem Weg in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt geholfen werden kann.

„Wer sich um geflüchtete Menschen kümmert, weiß, dass viele rechtliche Bestimmungen zu beachten und diese nicht immer leicht zu überblicken sind“, sagte Agenturchefin Heike Grote-Seifert. Das große Engagement ehrenamtlicher Betreuer nahmen die Agentur und das Jobcenter zum Anlass, sie über rechtliche Bestimmungen und bestehende Angebote für schutzsuchende Menschen zu informieren, Fragen zu beantworten und auch zu konkreten Einzelfällen ins Gespräch zu kommen.

„Ehrenamtliche Betreuer, Paten und Helfer sind für Schutzsuchende wichtige Ansprechpartner und auch Lotsen auf dem Weg in Ausbildung und Arbeit. Daher war es uns wichtig, sie über unsere Möglichkeiten und rechtlichen Rahmenbedingungen zu informieren“, sagte Doris Ziethen-Rennholz, Chefin des Stormarner Jobcenters.

Klaus Faust, operativer Geschäftsführer der Oldesloer Arbeitsagentur, ging auf die Organisation beider Einrichtungen ein. So sind Asylberechtige beim Jobcenter richtig, Asylbewerber im laufenden Asylverfahren hingegen bei der Arbeitsagentur. Zudem stellte Faust die Beratungs- und Förderleistungen, die Angebote an Qualifizierungsmaßnahmen für Schutzsuchende und die geltenden Bestimmungen zum Arbeitsmarktzugang ausführlich dar. Hierbei richteten die beiden Leiterinnen den Appell an die Teilnehmer, sich mit den Schutzsuchenden frühzeitig auf den Weg zur Arbeitsagentur oder zum Jobcenter zu machen. „Unser Ziel ist es, den Integrationsprozess in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt möglichst rasch anzustoßen, die schutzsuchenden Menschen zu beraten und ihnen geeignete Angebote machen“, so Grote-Seifert. Ein wichtiger Schritt zur Integration sei auch das Erlernen der deutschen Sprache. Grote-Seifert: „Wir können aber keine reine Sprachförderung vornehmen. Hier fehlt uns der gesetzliche Auftrag. Jedoch beinhalten unsere Angebote berufsbezogene Sprachanteile.“

LN

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