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Stormarn Arbeitsmarkt bleibt in Höchstform
Lokales Stormarn Arbeitsmarkt bleibt in Höchstform
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13:49 30.10.2018
Auch die Oldesloer Agentur für Arbeit präsentiert gute Zahlen. Quelle: Frank Söllner
Bad Oldesloe

 Im Oktober ist die Zahl arbeitsloser Menschen im Kreis Stormarn im Vergleich zum Vormonat um 45 gestiegen und liegt jetzt bei 3991. Die Arbeitslosenquote nahm um 0,1 Prozentpunkt zu und beträgt aktuell 3,1 Prozent. Trotz des Anstiegs verzeichnet die Agentur für Arbeit Bad Oldesloe die niedrigste Arbeitslosenquote in einem Oktober. Vor einem Jahr lag die Arbeitslosenquote bei 3,3 Prozent.

„Trotz des leichten Anstiegs befindet sich der Arbeitsmarkt weiterhin in guter Verfassung. Wir stellen fest, dass Unternehmen über die Ferienwochen weniger neue Mitarbeiter einstellen“, sagt Dr. Heike Grote-Seifert, Chefin der Agentur für Arbeit in Bad Oldesloe. Betriebe seien unverändert auf der Suche nach neuen Mitarbeitern. Fast 600 neue Stellen seien im Oktober gemeldet worden – 13 Prozent mehr als im September: „Das lässt die Gesamtzahl der Stellen auf ein neues Jahreshoch steigen.“ Die meisten neuen Mitarbeiter würden im Bereich Handel, Gesundheits- und Sozialwesen, Verkehr und Lagerei, im verarbeitenden Gewerbe und der Arbeitnehmerüberlassung gesucht.

Nach wie vor herrscht im Hamburger Umland Vollbeschäftigung. Die Agentur-Geschäftsstelle in Ahrensburg registriert zurzeit eine Arbeitslosenquote von 2,6 Prozent, im Bereich Reinbek sind es 3,1 Prozent. Auch die Oldesloer Geschäftsstelle bilanziert eine Quote von derzeit nur 3,5 Prozent – vor einem Jahr waren es noch 3,9 Prozent.

Menschen ohne abgeschlossene Berufsausbildung sind nach Erfahrungen der Agentur für Arbeit häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen als die mit Berufsabschluss, und sie benötigten auch länger, um einen neuen Job zu finden. „Ihr Anteil an allen arbeitslosen Menschen liegt im Kreis Stormarn bei 47,6 Prozent. Damit fehlt fast jedem zweiten Jobsuchenden ein Berufsabschluss“, sagt die Agenturchefin. „Vor dem Hintergrund des sich wandelnden Arbeitsmarktes, der zunehmend ausgebildete Fachkräfte benötigt, setzen wir unverändert auf die Qualifizierung derjenigen, die keinen Abschluss haben.“

Außerdem gibt es die Initiative „Zukunftsstarter“, mit der die Bundesagentur für Arbeit bei jungen Erwachsenen zwischen 25 und 35 Jahren ohne abgeschlossene Berufsausbildung verstärkt dafür wirbt, doch noch einen Berufsbschluss nachzuholen. „Für sie lohnt es sich auf jeden Fall, noch einmal eine Berufsausbildung in Betracht zu ziehen“, so Heike Grote-Seifert.

mt

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