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Stormarn Arbeitsmarkt bisher ohne Sommerloch
Lokales Stormarn Arbeitsmarkt bisher ohne Sommerloch
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20:21 30.06.2017
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Bad Oldesloe

Stormarn behält seine Spitzenposition auf dem Arbeitsmarkt. Auch im Juni lag die Arbeitslosigkeit im Kreis auf sehr niedrigem Niveau. Aktuell sind 4212 Menschen auf Jobsuche (minus drei zum Vormonat). Die Arbeitslosenquote liegt unverändert bei 3,3 Prozent. Im Juni vergangenen Jahres betrug die Arbeitslosenquote noch 3,5 Prozent.

Im Süden Stormarns herrscht Vollbeschäftigung. Die Geschäftsstelle Ahrensburg meldet eine Arbeitslosenquote von 2,7 Prozent. Im Mai war es genauso, im Juni 2016 noch 2,9 Prozent. Reinbek hat eine Arbeitslosenquote von 3,3 Prozent, im Mai waren es 3,4 Prozent und im Juni vergangenen Jahres 3,5 Prozent. Die Situation in Bad Oldesloe hat sich mit vier Prozent geringfügig verschlechtert, weil es im Mai noch 3,9 Prozent waren (im Juni 2016 vier Prozent).

„Unser Arbeitsmarkt präsentiert sich unverändert stabil. Wir haben nicht nur einen im Vergleich zum Vorjahr deutlich niedrigeren Arbeitslosenbestand, sondern auch geringere Neuzugänge in Arbeitslosigkeit“, sagt Heike Grote-Seifert, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe. Die Zahl der gemeldeten freien Stellen zeige, dass Unternehmen weiter intensiv neue Mitarbeiter suchten. „Mit derzeit 2074 haben wir aktuell fast 21 Prozent mehr gemeldete Stellen zu besetzen als im Juni vergangenen Jahres“, so Heike Grote-Seifert. Herausfordernd für die Agentur bleibe die Besetzung offener Stellen für Fachkräfte. Ihr Anteil an den arbeitslosen Menschen sei gesunken. Kreisweit betrug die Arbeitslosenquote im vergangenen Jahr 3,6 Prozent. Bei arbeitslosen Menschen mit Ausbildung fiel sie mit 2,4 Prozent deutlich niedriger aus. Bei Arbeitslosen ohne abgeschlossene Berufsausbildung war die Quote mit 12,8 Prozent fünfmal so hoch.

Ungelernte hätten ein deutlich höheres Risiko als Fachkräfte, arbeitslos zu werden und geringere Chancen, eine Arbeitslosigkeit durch die Aufnahme einer Beschäftigung wieder zu beenden. „Fast 43 Prozent aller arbeitslosen Menschen sind Ungelernte, ihr Anteil an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten liegt aber nur bei 7,8 Prozent“, sagt die Agenturchefin. Bei jedem dritten Arbeitslosen ohne Ausbildung mache sich Langzeitarbeitslosigkeit bemerkbar. „Ausbildung ist der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit und verbessert die Chancen, wieder in Arbeit zu kommen“, so Heike Grote-Seifert.

LN

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